Siam, 1874.
Der König von Siam, Rama V. Phra Maha Chulalongkorn, ist westlichem Gedankengut sehr aufgeschlossen und will das Land modernisieren.
Die von ihm verabschiedeten Reformpakete stoßen jedoch auf heftigen Widerstand des Hochadels, und schon bald entbrennt hinter den Kulissen ein Machtkampf zwischen den Lao aus dem Norden, den Malaien aus dem Süden und den Anhängern des Königs.
| König von Siam | |
|---|---|
| Verlag | Histogame |
| Autor | Peer Sylvester |
| Spieler | 2 bis 4 |
| Alter | ab 12 Jahren |
| Wertung | |
| N.N. | ![]() |
Derart eingezwängt ist allen Beteiligten klar, daß Siam nach außen hin Geschlossenheit demonstrieren muß, wenn es nicht als eine weitere Kolonie enden will. Dem Intrigenspiel im Innern tut dies freilich keinen Abbruch. Selbst der Wappenspruch Siams, Glück durch Einigkeit, verkommt zusehends zur Farce.
Drei Fraktionen ringen um die Macht, keinem der Spieler ist eine Fraktion direkt zugeordnet. Mit Aktionskarten manipulieren die Spieler die Machtverhältnisse und mehren gleichzeitig ihren Einfluß auf die am Ende siegreiche Fraktion. Aber Vorsicht: Wenn sich die Fraktionen gegenseitig Patt setzen, marschieren die Briten ein und es gelten andere Siegbedingungen.
König von Siam von Peer Sylvester ist ein Spiel ohne Glückselemente. Es gilt, seine knappen Ressourcen mit präzisem Kalkül einzusetzen. Gelassenheit ist Trumpf. Nur wer sein Pulver nicht vorschnell verschießt, wird am Ende triumphieren.
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