In Die hängenden Gärten wetteifern 2 bis 4 Landschaftplaner darum, die größten und schönsten Grünanlagen zu gestalten.
Dazu müssen sie aus einer Auswahl von 6 Baukarten eine auswählen und auf ihrem Baugrund ablegen.
Der Baugrund ist eine Karte mit 6 leeren Feldern, die Baukarte enthält auch 6 Felder, von denene aber einige mit unterschiedlichen Motiven bedruckt sind.
Jede Karte sieht anders aus; als Motive gibt es Parks, Brunnen, Arkaden und Terrassen, die in unterschiedlicher Anzahl und Verteilung auf den Baukarten vorhanden sind.
Interressant wird das Ganze dadurch, dass man zusammenhängende Fläche eines Symbols benötigt, um Punkte zu bekommen, kein mit einem Motiv bedrucktes Feld aber direkt auf dem Tisch liegen darf, es muss entweder auf einem leeren Feld oder auf einem anderen Motiv liegen.
Dadurch ist man manchmal gezwungen, etwas zu zerstören, was man doch eigentlich noch benötigte…
| Die hängenden Gärten | |
|---|---|
| Verlag | Hans im Glück |
| Autor | Din Li |
| Spieler | 2 bis 4 |
| Alter | ab 8 Jahren |
| Wertung | |
| Aggi Schmitz | ![]() |
Dieses Spiel ist unkompliziert, man hat es sehr schnell begriffen, dennoch ist es durch die interressante Anlegevorschrift spannend und abwechslungsreich. Anders als z.B. bei Alhambra, dem es von der Gestaltung ähnelt, ist der Reiz größer, da man den Anderen durch das Wegnehmen der benötigten Karten (man sieht ja, was der Andere bräuchte…) viel besser ärgern kann, selber aber auch ständig umdisponieren muss, weil die passende Karte einfach nicht kommt. Zudem kann durch die geschickte Auswahl der Punktekarten der Wert einiger Karten noch gesteigert werden, z.B. erhöht der Tierpfleger den Wert der gesammelten Tieger.
AGGI SCHMITZ