Wenn Schafe eins nicht mögen, dann ist es geschoren zu werden.
Und so ist auch die Herde der wolligen Tierchen auf dem Spieltisch ganz schön in Aufregung.
Wer sich bei dem Karten- und Würfelspiel Volle Wolle die wertvollsten Schafe sichert, ist auf der Siegerseite.
Aber Vorsicht: Es sind auch schwarze Schafe unterwegs.
| Volle Wolle | |
|---|---|
| Verlag | Zoch |
| Autor | Alessandro Zucchini |
| Spieler | 2 bis 6 |
| Alter | ab 10 Jahren |
| Wertung | |
| Andreas Haaß | ![]() |
Während man also den Mitspielern eigentlich immer Würfelpech gönnt, kommt durch ein paar Sonderkarten noch zusätzlicher Spaß ins Spiel. Das Geheimagent-Schaf bringt gar nichts, wenn man es nur ein oder zweimal in der Herde hat. Erst das dritte bringt Punkte, natürlich (0+0+7)x3, also 21. Außerdem sollte man für seine Herde möglichst genau einen Hirtenhund-Karte erwürfeln. Hat man mehr Hunde, hilft nur noch die Hundeknochen-Karte, sonst hat man schon wieder Minuspunkte. Ein bisschen hat man sein Schicksal bei Volle Wolle durch die Höhe des Gebots in der Hand. Doch Würfelglück oder -pech bei sich und den Mitspielern sorgen immer wieder für neue Situationen. Handlich klein verpackt (etwa so groß wie drei CD-Hüllen aufeinander), kann man das Spiel überall hin mitnehmen.
ANDREAS HAAß