Venedig

vndg_amg.jpg 40 KB Während dieses Spiels entsteht aus den Sümpfen der Brenta-Mündung Venedig in seiner ganzen Pracht mit Häusern, Plätzen, Brücken, Palästen und Kirchen.

Die Spieler bauen mit Hilfe von Karten, die sie vor sich auslegen. Für die größeren Gebäude sind zur Vollendung mehrere Karten erforderlich. Wer eine Karte einer Gebäudeart als erster auslegt, erhält den Baumeister. Andere Spieler dürfen sich aber am Bau beteiligen. Geschieht dies mit mehr Karten, als der aktuelle Baumeister ausgelegt hat, so wechselt der Baumeister zu dem betreffenden Spieler. Ist die notwendige Zahl der Karten für ein Gebäude ausgelegt, wird abgerechnet. Der Baumeister erhält die volle Punktzahl, alle anderen beteiligten Spieler die halbe.

Venedig
Verlag Amigo
Autor Klaus-Jürgen Wrede
Spieler 2 bis 5
Alter ab 10 Jahren
Wertung
Franz Haegel vier.gif 1 KB
Entsprechend der Punktzahl werden Gondeln auf dem Kanal vorwärts gezogen. Dabei werden besetzte Felder nicht mitgezählt. Deshalb ist es wichtig, seine Aktionen gut auf die jeweilige Situation abzustimmen. Während des eigenen Zuges darf man drei Aktionen ausführen, nämlich Karten auslegen, Sumpfplättchen vom Spielplan nehmen und Karten nachziehen. Das Auslegen von Karten ermöglicht den Bau der Gebäude. Das Ziehen von Sumpfplättchen sorgt dafür, dass zusätzlicher Platz für Gebäude entsteht. Außerdem sind unter den Sumpfplättchen Goldschätze verborgen, die man gegen Bewegungspunkte für die eigene Gondel umtauschen kann. Das Nachziehen der Karten kann auf zwei unterschiedliche Arten erfolgen. Entweder legt man eine Karte in einen Pool ab und zieht drei Karten aus dem Pool oder vom Nachzugstapel oder man zieht ohne Abzulegen eine Karte aus dem Pool oder vom Nachzugstapel. Im Pool dürfen nach dem Ende des Zuges maximal drei Karten liegen. Auf der Hand dürfen die Spieler maximal fünf Karten haben. Durch diese Beschränkungen und den Mechanismus des Kartenziehens muss man seine Aktionen gut abstimmen. Das Spiel endet, wenn der Vorrat einer Gebäudeart erschöpft ist.

Venedig ist durch den besonderen Spielmechanismus ein gutes und interessantes Spiel. Es ist aber sicher kein Dauerbrenner.

FRANZ HAEGEL


Ausgepackt!
Mister X e.V.