Salamanca ist ein Legespiel, bei dem es darum geht, durch das Errichten von Bauernhöfen, Burgen und Klöstern sowie geschicktes Anbauen von Ländereien möglichst viele Dublonen in den eigenen Säckel zu füllen.
Die Gebäude- und Landschaftsplättchen erhält man aus einer Auslage, die in jeder Runde aufgefüllt wird.
Das Recht des ersten Zuges wird mit Karten ermittelt, welche die Spieler einsetzen.
Die gespielten Karten werden nach der Runde jeweils an den linken Nachbarn weitergegeben.
Hohe Werte sind vor allem wichtig, um die besten Teile aus der Auslage zu erhalten.
Niedrige Karten können aber auch sehr wirkungsvoll sein.
| Salamanca | |
|---|---|
| Verlag | Zoch |
| Autor | Stefan Dorra |
| Spieler | 2 bis 5 |
| Alter | ab 10 Jahren |
| Wertung | |
| Franz Haegel | ![]() |
Salamanca hat eigentlich alles, was Spiele interessant macht. Es verlangt strategisches Denken, hat aber auch einen beträchtlichen Glücksfaktor, der hohe Flexibilität erfordert. Außerdem ist der Ätsch-Faktor stark ausgeprägt. Man kann ihn beim Einsatz der Plagen und beim Nassauern mit dem Conden so richtig genießen. Dass das Spiel über ein Gut trotzdem nicht hinauskommt, liegt an zwei Punkten. Einige Runden wurden bei uns abgebrochen, da es bei den Regeln offensichtlich Verständnisprobleme gab. Für den einen oder anderen Spieler ist gegebenenfalls schon einige Runden vor Schluss absehbar, dass nichts mehr geht.
FRANZ HAEGEL