In Klaus Teubers neustem Spiel aus der Serie Die Siedler von Catan können drei oder vier Spieler plündernd und marodierend durch das weströmische Reich ziehen.
Grundlage für eine erfolgreiche Zerstörung sind dabei der Reiter- und der Kriegerstamm, den jeder Spieler befehligt.
Diese Stämme können sich über einen Plan mit den aus allen Siedlerspielen bekannten Sechsecken bewegen.
| Kampf um Rom | |
|---|---|
| Verlag | Kosmos |
| Autor | Klaus Teuber |
| Spieler | 3 bis 4 |
| Alter | ab 10 Jahren |
| Wertung | |
| Julia Homeier | ![]() |
Besonders die Aktionsphase unterscheidet sich positiv von der Ursprungsversion. In dieser Phase können die Spieler ihre beiden Stämme bewegen und, wenn die Stärke der Truppen stimmt, Städte plündern. Mit ein bisschen Glück kann man dabei die attraktiven Plastiksesterzen (wirklich nett gemacht), Entwicklungs- oder Weidekarten gewinnen. Wer es schafft, in verschiedenen römischen Provinzen erfolgreich zu plündern, wird mit zusätzlichen Siegpunkten belohnt. Irgendwann ist das weströmische Reich so weit geplündert, dass die Spieler sich entscheiden müssen, wo ihre Stämme beginnen sollen, zu siedeln. Diese Siedlungen bringen Siegpunkte; allerdings kann man mit Stämmen, die begonnen haben, zu sieden, keine Überfälle mehr starten. Daher sollte man sein Nomadentum nicht zu früh aufgeben. Von einer Stadt ausgehend kann man jede Runde eine weitere Stadt gründen (wenn man die entsprechenden Rohstoffe zur Verfügung hat).
Kampf um Rom weist grundlegende Elemente von Siedler auf, wie z.B. das Handeln mit Rohstoffen, ist aber nicht so statisch wie das Ursprungsspiel, da der Spieler seine beiden Stämme durch das westeuropäische Rom bewegen kann.
JULIA HOMEIER