Vielleicht haben Sie ja den Erfolgsroman Die Säulen der Erde von Ken Follett gelesen.
Dann wissen Sie ja, was im gleichnamigen Spiel auf Sie zukommt: Richtig, eine Kathedrale soll errichtet werden.
Jeder Spieler versucht, den Bau der Kathedrale so gut es geht voranzutreiben.
Dazu stehen ihm zwölf Arbeiter, drei Baumeister und drei bis fünf Handwerker zur Verfügung.
Zu Beginn einer Runde werden die Arbeiter in die Kiesgrube, den Steinbruch oder/und den Wald geschickt.
Dort erwirtschaften sie Baustoffe wie Holz, Stein oder Sand.
| Die Säulen der Erde | |
|---|---|
| Verlag | Kosmos |
| Autor | Michael Rieneck Stefan Stadler |
| Spieler | 2 bis 4 |
| Alter | ab 12 Jahren |
| Wertung | |
| Andreas Haaß | ![]() |
| Dirk Horster | ![]() |
Da es einige Glücksfaktoren im Spiel gibt, lohnt es sich auch nicht, zu viel im Vorfeld zu grübeln. Wenn der Mitspieler vor mir schon die zusätzlichen Arbeiter erworben hat, muss ich eben etwas anderes machen. Vielleicht ja eine der Vorteilskarten nehmen .... Wie gesagt, die Möglichkeiten, die die den Spieler geboten werden, sind vielfältig. Zunächst sollte man die sich auch einmal in Ruhe anschauen, dann hat man sie aber auch verstanden. Das Spiel bietet so auf leichte Art und Weise ein exzellent verwobenes Spiel, dass man als komplex, aber dennoch einfach bezeichnen kann.
Die wunderschöne Grafik lässt einen sofort in die Zeit des 12. Jahrhunderts eintauchen. Dazu kommen noch die gelungenen Spielfiguren, die genauso wie die sechs Bauteile der Kathedrale aus Holz sind. Die Säulen der Erde hinterlässt einen rundum zufriedenen Eindruck bei den Spielern.
ANDREAS HAAß