Cartagena 2
Cartagena, 2000 ein Highlight des damaligen Spielejahrgangs.
Die legendäre Flucht einer Handvoll Piraten aus der Festung von Cartagena im Jahre 1672 wurde zum Thema des Spiels.
Nun geht die Flucht weiter über das Meer zur Pirateninsel.
| Cartagena 2 |
| Verlag |
Winning Moves |
| Autor |
Leo Colovini |
| Spieler |
2 bis 5 |
| Alter |
ab 8 Jahren |
| Wertung |
| Norbert Fell |
 |
Der Spielablauf ist nahezu identisch mit dem Vorgänger, lediglich das Nachziehen der Karten geht nach einem etwas anderen Modus.
Zunächst einmal muss jeder Spieler versuchen seine 6 Piraten als erster ins Ziel, jetzt das Piratennest, früher das Boot, zu bekommen.
Dies geschieht immer noch nach dem Muster, das man seine Figur auf das nächste freie Feld zieht, das der aus der Hand abgelegten Karte entspricht.
Im Gegensatz zu früher als man neue Karten durch zurückziehen der eigenen Figuren bekam, muss man nun gegnerische Figuren nach vorne ziehen.
Zudem ist der Spielplan auf zwei Inseln aufgeteilt.
Das Boot benutzt man nun um von der Startinsel zur Zielinsel zu gelangen, dies bedarf lediglich einer der drei Aktionsmöglichkeiten, die man zu Beginn seines Zuges zur Verfügung hat.
Man kann also entweder eine Karte ausspielen und eine eigene Figur vorwärts ziehen, eine fremde Figur vorwärts ziehen um neue Karten zu bekommen oder das Boot bewegen.
Nicht jede Aktion muss durchgeführt werden, man kann auch eine Aktion doppelt oder dreifach nutzen.
Neues bietet Cartagena 2 also nicht wirklich.
Kleine Variationen zum ersten Spiel machen diese Version nicht besser aber auch nicht schlechter.
Wer das erste Spiel schon hat braucht das zweite nicht mehr, der treffenste Kommentar zu Cartagena 2 war dieses Spiel ist einfach überflüssig.
Ein schönes Spiel das keiner braucht, der schon Cartagena1 hat.
Dies macht es auch so schwer Punkte zu vergeben.
Dem ersten Spiel kann man getrost 5 Punkte vergeben.
Und obwohl es sich hier mehr oder weniger um das gleiche Spiel handelt gebe ich nun nur 4 Punkte.
Ich kann es nun mal nicht leiden wenn man einfach nur abkupfert, sei es auch bei sich selbst, und das gleiche in neuem Gewand bringt.
NORBERT FELL