Can't Stop
Can't stop!, einer der Spieleklassiker schlechthin, erschien erstmals Ende der 70er Jahre und wurde seitdem mehrfach von verschiedenen Verlagen, in unterschiedlichen Aufmachungen und in mehreren Ländern auf den Markt gebracht.
In diesem Jahr nun erschien Can't stop bei Ravensburger in der alten Stoppschild-Optik.
Auf diesem Stoppschild befinden sich 11 Spalten mit den Zahlenwerten von 2 bis 12.
Ziel dieses Spiels ist es nun, als Erster 3 dieser Spalten zu erklimmen.
| Can't Stop |
| Verlag |
Ravensburger |
| Autor |
Sid Sackson |
| Spieler |
2 bis 4 |
| Alter |
ab 9 Jahren |
| Wertung |
| Doris Thönnissen |
 |
Dazu stehen einem 4 Würfel und 3 Läufer zur Verfügung.
Aus den gewürfelten Zahlen werden nun Zahlenpaare gebildet, die angeben, in welchen Spalten der Spieler seine Läufer einsetzt.
Hat man mindestens einen Läufer platziert, darf man weiterwürfeln, um die restlichen Läufer einzusetzen.
Man darf solange würfeln, wie es einem möglich ist, seine Läufer auf dem Spielbrett zu bewegen.
Kann man aus seinem Würfelergebnis kein entsprechendes Paar mehr bilden, muss man seine Läufer vom Brett nehmen und in der nächsten Runde wieder von vorne anfangen. Man kann sich jedoch auch dafür entscheiden, freiwillig aufzuhören. Dann werden die erreichten Positionen mit Setzsteinen markiert und man hat die Möglichkeit, in der nächsten Runde - wenn einem das Würfelglück hold ist - seine Läufer oberhalb seiner Setzsteine wieder einzusetzen.
Die Zahlenspalten sind unterschiedlich lang.
So benötigt man zwar nur dreimal die Zahl 2, um die Reihe zu erhalten, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit, mit 2 Würfeln eine 2 zu würfeln, viel geringer, als z.B. eine 7.
Dies ist übrigens die längste Spalte.
Hat ein Spieler das Ende einer Spalte erreicht, hat er diese gewonnen.
Die Spalte ist aus dem Rennen und darf nicht mehr belegt werden, alle Setzsteine gegnerischer Spieler werden aus der Spalte entfernt, so dass es im Verlauf des Spiels immer schwieriger wird, 3 Läufer einzusetzen.
Die Spielanleitung von Can't stop ist eigentlich sehr übersichtlich, jedoch ist im Gegensatz zur Ursprungsregel nicht zu erkennen, ob der 3. Läufer auch dann sofort eingesetzt werden muss, wenn das Würfelergebnis auf die bereits platzierten Läufer aufgeteilt werden könnte.
Hier gibt es lediglich die Variante, dass die Läufer so schnell wie möglich ins Spiel zu bringen sind.
Die schlichte Stoppschild-Optik ist sicherlich nicht schlecht, jedoch sind die Spalten etwas schlecht zu überschauen.
Auch lassen sich die Läufer und Setzsteine leider nicht so gut greifen.
Abgesehen davon ist Can't stop ein unterhaltsames, schnell zu begreifendes Spiel mit ein bißchen Suchtcharakter.
Den Satz: Einen mach ich noch! hört man mit Sicherheit nicht nur einmal!
DORIS THÖNNISSEN