Burg Appenzell

appenzel.jpg 47 KB Mäuse lieben - na klar, Käse. Und in der Burg Appenzell ist ganz viel davon versteckt. Bis zu 16 Mäuse (vier für jeden Spieler) machen sich auf, vier verschiedene Käsesorten zu finden. Aber nicht nur einmal, sondern gleich zweimal. Denn nur wer gleichzeitig mit zwei seiner Mäuse auf Feldern derselben Käsesorte steht, bekommt ein Käse-Sammelplättchen. Und wer zuerst vier unterschiedliche Plättchen gesammelt hat, gewinnt das Spiel.

Burg Appenzell
Verlag Zoch
Autor Bernard Weber
Jens-Peter Schliemann
Spieler 2 bis 4
Alter ab 6 Jahren
Wertung
Andreas Haaß vier.gif 1 KB
Doch der Weg zum Käse führt durch die nicht mehr ganz taufrische Burg. Da gibt es schon mal Löcher in den Dächern oder Falltüren tun sich auf, die umgangen werden müssen. Wer ein gutes Gedächtnis hat und sich merken kann, wo Fallen und Käse liegen, hat einen kleinen Vorteil. Denn je nachdem wohin die Spieler ihre Mäuse bewegen, werden auch wieder Teile der Burg abgedeckt. Wie beim Spiel Das verrückten Labyrinth können die Wege durch die Spieler verschoben werden. So landet dann so manche Maus plötzlich in der Falle.

Die Jury Spiel des Jahres hat Burg Appenzell auf ihre Nominierungsliste für Familienspiele - und nicht für Kinderspiele genommen. Beim Deutschen Spielepreis ist es als bestes Kinderspiel ausgezeichnet worden. Auch wenn diese Entscheidungen zunächst widersprüchlich klingen, zeigen sie doch sehr gut, wie vielfältig Burg Appenzell ist. Mit jüngeren Kindern ist es ein super-süß ausgestattetes Käse-Such- und Merk-Spiel. Jugendlichen und Erwachsenen eröffnet das Spiel eine Menge an taktischem Potenzial, das es erst einmal zu entdecken gilt. Am besten natürlich mit einem leckeren Käsebrötchen oder Käsespickern.

ANDREAS HAAß


Ausgepackt!
Mister X e.V.