Los Mampfos
So ein Esel macht ja einen ganz schönen Mist.
Wohl dem, der sich gemerkt hat, was das Tierchen gefuttert hat.
Der wird keine Probleme haben, wenn er sagen soll, was hinten rauskommt.
Genau das sollte man nämlich bei Los Mampfos können.
| Los Mampfos |
| Verlag |
Zoch |
| Autor |
Maja Dorn Rüdiger Dorn |
| Spieler |
2 bis 5 |
| Alter |
ab 6 Jahren |
| Wertung |
| Andreas Haaß |
 |
| Dirk Horster |
  |
Zunächst einmal wird ein aus zwölf Plättchen bestehender kreisförmiger Trampelpfad auf dem Spieltisch ausgelegt.
Auf diesem Pfad bewegen sich die drei hungrigen Esel (ein weißer, ein grauer und ein brauner).
Jeder Spieler bekommt dann noch ein so genanntes Mühlrad mit Zeigepfeil, auf dem die fünf Farben der Hafertaler zu sehen sind, mit denen die Esel gefüttert werden können.
Was sie genau fressen, entscheiden eine Aktionskarte und der Spieler, der mit füttern an der Reihe ist.
Die Karte gibt an, welcher Esel mit wie vielen Hafertalern gefüttert wird.
Welche Haferfarbe der Spieler wählt, ob drei gleiche, drei verschiedene oder eine andere Kombination, steht ihm frei.
Allerdings muss er für alle klar erkenntlich den Esel füttern.
Danach wird der Esel noch so viele Felder auf dem Trampelpfad vorwärts bewegt, wie er Hafertaler gefressen hat.
Einige Aktionskarten zeigen keinen zu fütternden Esel, sondern einen, der ein Häufchen fallen lässt.
Jetzt kommt das Mühlrad ins Spiel.
Alle Spieler stellen ihr Rad verdeckt auf eine Farbe ein, von der sie annehmen, dass sie im Bauch des Esels vorhanden ist.
Dann werden die Mühlräder umgedreht und der Schweif des Esels wird angehoben, damit er sein Häufchen fallen lässt.
Wer als einziger eine Farbe eingestellt hat, bekommt alle Taler dieser Farbe, sonst werden die Taler geteilt (soweit möglich).
Überzählige oder nicht gewählte Farbtaler kommen zurück in den Bauch des Esels und die nächste Karte wird umgedreht.
Wer ein gutes Kurzzeitgedächtnis hat, der dürfte bei Los Mampfos Vorteile haben und sich merken können, welcher Esel was gefressen hat.
Durch die Bewegung auf dem Pfad und dadurch, dass die Esel sich auch mal überholen, ist es gar nicht so leicht, alles im Kopf zu behalten.
Das Thema Tiere füttern und Häufchen fallen lassen sowie die vom Zoch-Verlag gewohnt gute Holz-Ausstattung sprechen besonders Kinder an.
Damit Erwachsene wie vom Hafer gestochen mitspielen, fehlt dem Spiel aber einiges an Spannung und dauerhaftem Spielspaß.
ANDREAS HAAß