Das Kartenspiel Kreuzverhör von Sonja Klein ist im Buchverlag Gmeiner erschienen und ist für zwei Ermittler ab 12 Jahren.
Es besteht aus drei Kartensätzen mit je 30 Karten: zwei davon sind identische Fallkarten für die beiden Spieler, ein dritter besteht aus Aktionskarten.
Außerdem liegt ein Block mit 10 Ermittlungsakten bei, eigentlich vorbereitete Notizzettel für die Ermittler.
Ziel des Spiels ist es, ein vom Gegenspieler konstruiertes Verbrechen durch Kombination und Ausschluss von Karten zu lösen.
Hierzu schreibt jeder zu Beginn des Spiels eine mögliche Kombination von Verbrechen, Tatort, Täter und Tatwerkzeug auf die Rückseite seiner Ermittlungsakte.
Grundlage bildet der Kartensatz, wobei einige Kombinationen ausgeschlossen sind, z.B. ein Betrug mit der Brechstange wäre unlogisch.
Außerdem erhält jeder Spieler vorab drei Aktionskarten, die immer wieder nachgezogen werden.
Nun wird eine erlaubte Kartenkombination ausgelegt und der Gegner teilt mit, viele Verbrechensaspekte stimmen, aber nicht welche.
Diese Ergebnisse werden dann notiert.
Weitere Informationen erhält man in der nachfolgenden Fragerunde, wenn man die richtigen Aktionskarten hat: so muss der Gegenüber zum Beispiel bei einer Rasterfahndung einen Täter nennen, der ausgeschlossen werden kann.
So geht es solange abwechselnd weiter, bis einer der Spieler das Verbrechen des anderen aufgeklärt hat.
| Kreuzverhör | |
|---|---|
| Verlag | Gmeiner |
| Autor | Sonja Klein |
| Spieler | 2 |
| Alter | ab 12 Jahren |
| Wertung | |
| Wilfried Nelles | ![]() |
Negativ festzustellen bleibt, dass tatsächlich nur zehn(!) Ermittlungsakten dem Spiel beiliegen, was in letzter Konsequenz nur fünf(!) Spiele bedeutet. Natürlich können auch normale Notizzettel verwendet werden, aber wenn ich diese mitliefere dann bitte in wesentlich größerer Menge. Nichtsdestotrotz macht Kreuzverhör Spaß und ist ein ordentliches Spiel für Zwischendurch.
WILFRIED NELLES