Na, da haben wir uns ja den Richtigen ausgesucht, der etwas über Hive schreiben darf.
Wenn ich eine Sorte Spiel nicht so gerne spiele, dann sind es abstrakte 2 Personenspiele.
Uns was darf ich auf der Schachtel lesen: Hive - Logik setzt schachmatt!
Oje, auch noch ein Schachderivat!
Dem Schach habe ich doch schon vor 20 Jahren den Rücken gekehrt.
Aber ich lasse mich nicht beirren, denn ich habe doch vor wenigen Jahren auf der Spielemesse in Essen schon ein Spiel dieses Namens ausprobiert und es ist damals wegen seines, aus meiner Sicht, zu hohen Preises nicht gekauft worden. Tatsächlich hat Huch & friends dieses, soviel vorweg, feine Spiel in einer preislich angenehmen Variante neu aufgelegt. Die im Selbstverlag herausgebrachte Version des Autors überzeugte damals mit Holzspielsteinen, die jetzt durch Steine aus Bakelit ersetzt wurden. Mir persönlich haben die Holzsteine besser gefallen, wobei sie auch besser stapelbar waren, aber erstens ist das natürlich Geschmackssache und zweitens nehme ich das gerne in Kauf, wenn das Spiel dadurch bezahlbar wird. Aber jetzt sollte ich auch etwas über das Spiel selbst erzählen.
| Hive | |
|---|---|
| Verlag | HUCH & friends |
| Autor | John Yianni |
| Spieler | 2 |
| Alter | ab 9 Jahren |
| Wertung | |
| Dirk Horster für Schachfreunde |
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| Dirk Horster für Normalsterbliche |
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Man braucht schon einige Partien, um sich an die teilweise ungewöhnlichen Zugmöglichkeiten der einzelnen Figuren und den daraus resultierenden taktischen Möglichkeiten zu gewöhnen. So kann sich der Käfer zwar nur um ein Feld bewegen. Dafür darf man ihn aber auf andere Steine ziehen, die er dadurch blockiert. Hat man sich einmal auf dieses Spiel eingelassen und ein paar Übungspartien absolviert, dann kann man die große Spieltiefe entdecken, die dieses feine 2 Personenspiel bietet. Bleibt noch anzumerken, dass Hive mit einer praktischen Tasche geliefert wird, in der man die 22 Spielsteine samt Spielregel verstauen kann. Da man zum Spiel nur noch eine ebene Fläche benötigt, eignet es sich auch hervorragend als Reisespiel.
DIRK HORSTER