Mit Hazienda präsentiert der Verlag Hans im Glück ein komplexes Legespiel, das auf zwei verschiedenen Spielplänen gespielt werden kann.
Die Spieler versuchen mit ihrem Spielgeld möglichst große Ländereien und Viehherden zu erwerben.
Hierfür stehen ihnen in jedem Zug drei Aktionen zur Verfügung.
Für 2 Pesos können Land- oder Tierkarten von einem verdeckten Stapel gezogen werden, für 3 Pesos aus einer offenen Auslage.
Auerdem können je einmal pro Zug für 12 Pesos Haziendas und Wasserplättchen gekauft werden, die den Wert der Ländereien und Herden erhöhen.
Die zweite Aktionsmöglichkeit besteht darin, Karten auszuspielen und Land- oder Tierplättchen auf den Spielplan zu setzen.
Schließlich kann man alternativ einen Erntechip setzen, um Geld zu erhalten.
Die Kasse auffrischen kann man auch durch den Anschluss einer eigenen Herde an einen der Märkte, die auf dem Spielplan eingezeichnet sind.
| Hazienda | |
|---|---|
| Verlag | Hans im Glück |
| Autor | Wolfgang Kramer |
| Spieler | 2 bis 5 |
| Alter | ab 10 Jahren |
| Wertung | |
| Franz Haegel | ![]() |
| Hanni Fell | ![]() |
Bei diesem Spiel gilt es, mit dem Geld möglichst gut hauszuhalten, durch geschicktes Platzieren der eigenen Plättchen zugleich möglichst viele Anschlüsse an Märkte und an Wasser zu finden und trotzdem auch möglichst große Herden, die mehr Geld einbringen, und Landgebiete, die mehr Punkte einbringen, zu bekommen. Dieses schöne Spiel ist durch die zufällige Kartenverteilung und die verschiedenen Aktionsmöglichkeiten sehr vielfältig und wird nie zur Routine.
FRANZ HAEGEL