Was erwarte ich von einem Spiel namens Cincinnati?
Wikipedia eröffnet mir nur, daß es sich um eine mittelgroße Stadt im US-Bundesstaat Ohio handelt.
Folgt man dem Link zu Cincinnati Kid so nähert man sich schon etwas mehr dem Spielgeschehen.
Im diesem Film steht das Pokerspiel im Mittelpunkt.
Gepokert wird auch bei dem neuen Spiel von Reinhard Staupe.
Allerdings geschieht dies nicht mit Karten, sondern mit Würfeln.
| Cincinnati | |
|---|---|
| Verlag | Amigo |
| Autor | Reinhard Staupe |
| Spieler | 3 bis 6 |
| Alter | ab 10 Jahren |
| Wertung | |
| Dirk Horster | ![]() |
| Rene Puttin | ![]() |
Das Ganze ist eine mehr oder weniger interessante Würfelei, die nur wirkliche Zocker ansprechen würde. Wenn da nicht eine wirklich bemerkenswerte Ausstattung dazu käme. Echte Lederwürfelbecher, schöne rote Casinowürfel, solide Pokerchips, Filzmatten als Tischmarkierung und edle Bierdeckel als Schüttelhilfe lassen am Spieltisch eine Casinoatmosphäre entstehen. Trotz dieser sehr guten Ausstattung bleibt Cincinnti nur ein mittelmäßiges Zockerspiel, das man aber getrost als Einstimmung zu einem richtigen Pokerabend verwenden kann. Wer aber nicht vom aktuellen Pokerhype befallen wurde, der sollte sich stattdessen den oben erwähntern Film ansehen, schließlich geht es dort um den Konflikt zwischen Siegen-wollen und Ehrlich-bleiben. Dies ist für uns Spieler garantiert lehrreich.
DIRK HORSTER