Die Spieleschachtel lässt es schon vermuten: Blue Moon City muss einst eine tolle Stadt gewesen sein.
Fantasievolle Paläste und Bauten säumten das Stadtbild.
Doch das war einmal.
Das dunkel Zeitalter brach an, und die Stadt wurde zerstört.
Jetzt sind drei freundliche Drachen zurückgekehrt und helfen den Spielern, die Stadt wieder aufzubauen.
Wenn Sie Blue Moon City spielen wollen, brauchen Sie weder irgendwelche Kenntnisse in Fantasy-Spielen noch das gleichnamige Kartenspiel kennen. Es ist ein eigenständiges Spiel, dass einen mit seiner tollen Grafik sofort in das Spielgeschehen hineinzieht. Ziel ist es, die Gebäude der Stadt wieder auf Vordermann zu bringen, denn zu Beginn ist nur noch der Marktplatz so schön wie einst. Um ihn herum liegen quadratische Felder aus. Auf denen sind die Baupläne der wieder zu errichtenden Gebäude verzeichnet. Und die geben vor, wie viele Bausteine in welcher Farbe für das Bauwerk benötigt werden. Außerdem ist die Belohnung für die am Bau beteiligten Spieler zu sehen, eine kleine für alle Beteiligten und eine größere für den fleißigsten.
| Blue Moon City | |
|---|---|
| Verlag | Kosmos |
| Autor | Reiner Knizia |
| Spieler | 2 bis 4 |
| Alter | ab 10 Jahren |
| Wertung | |
| Andreas Haaß | ![]() |
| Dirk Horster | ![]() |
Um den fantastischen Wiederaufbau der Blue Moon City so richtig genießen zu können, sollten Sie sich eine Schnupper-Runde gönnen. Da können Sie sich mit den Sonderfunktionen der Spielkarten und den Symbolen auf den Feldern vertraut machen. Denn danach will man gar nicht mehr loslassen - und nicht selten geht die Jagd nach den Kristallsplittern in eine zweite und dritte Spielrunde am Abend.
ANDREAS HAAß