Die Weinhändler
Ein Spiel um edle Tropfen.
Aber egal ob Sie sich bei Merlot, Portugieser oder Cabernet Sauvignon auskennen oder nicht, dieses einfache Kartenspiel ist etwas für jeden.
| Die Weinhändler |
| Verlag |
Amigo |
| Autor |
Claudia Hely Roman Pelek |
| Spieler |
3 bis 5 |
| Alter |
ab 10 Jahren |
| Wertung |
| Norbert Fell |
 |
Es handelt sich hier um ein Versteigerungsspiel.
Jeder Spieler bietet mit seinen Weinen, die er auf der Hand hält, um die Karten, die in einer offen Auslage angeboten werden.
Der Kniff bei der Sache ist der, das derjenige der das höchste Gebot abgegeben hat die Karten der Auslage erhält, derjenige mit dem zweithöchsten Gebot die Karten des höchsten Gebots bekommt u.s.w..
Am Schluß wandert das niedrigste Gebot in die neue Auslage, da dieser Spieler ja die Karten des zweitniedrigsten Gebots bekommen hat.
Nach der Versteigerung können dann die Spieler Weine in den Weinkeller ablegen und dafür Punkte bekommen.
Jeder Spieler besitzt einen eigenen Weinkeller, der pyramidenförmig aufgebaut ist.
Er muss nun versuchen seine Weine so einzulagern, das er möglichst gleiche Weine zusammenlagert, da dies Extrapunkte einbringt.
Auf diese Weise ergibt sich auch wer am Schluß die Nase vorn hat, denn eins ist klar, derjenige mit dem wertvollsten Weinkeller wird der Sieger dieses Spiels werden.
Bei dem vorliegenden Spiel handelt es sich um eine recht einfache Spielidee, die durch die ungewöhnliche Art der Versteigerung jedoch einen gewissen Pfiff erhält.
Es ist leicht zu erlernen und mit ca. 45 min. auch nicht zu langatmig.
Das Spielmaterial ist ok.
Die Karten sind etwas klein geraten, aber dafür braucht man beim Auslegen in die Weinkeller auch nicht so viel Platz auf dem Spieltisch.
Der große Wurf ist Claudia Hey und Roman Pelek zwar nicht gelungen, aber es handelt sich bei den Weinhändlern um ein solides Spiel für zwischendurch.
Ich vergebe daher 4 Punkte für dieses Spiel.
NORBERT FELL