Edelsteine sammlen.
Fällt denen bei Kosmos denn gar nicht Neues mehr ein?
Das haben wir doch schon 1000 mal gehabt!
Halt, halt.
Nicht so voreilig.
Edelsteien sammlen ist zwar sozusagen Tagesgeschäft im Leben eines Brettspielers, aber die Art und Weise, wie dies bei Ubongo geschieht ist reizvoll und neu.
| Ubongo | |
|---|---|
| Verlag | Kosmos |
| Autor | Grzegorz Rejchtman |
| Spieler | 2 bis 4 |
| Alter | ab 8 Jahren |
| Wertung | |
| Dirk Horster | ![]() |
| Michael Hansmeyer | ![]() |
| Wilfried Nelles | ![]() |
Ein Puzzle mit 4 Teilen sei ja wohl Kinderkram, höre ich da. Mitnichten! Wenn man gemütlich davor sitzt vielleicht schon. Aber wenn ich unbedingt diese zwei roten Edelsteine haben will, die dummerweise in einer Reihe liegen, für die ich mindestens als Zweiter mein Puzzle fertig kriegen muß, dann kann es schon mal zur Krise kommen. Besonders wenn der erste schon Ubongo ruft, als Zeichen das er sein Puzzle gelöst hat. Aber selbst wenn die Sanduhr schon längst abgelaufen ist, versuchenn alle noch Ihre Puzzle fertig zu legen.
Ubongo ist einfach ein Selbstläufer. Es ist schnell erklärt und die 9 Spielrunden sind in maximal 30 Minuten vorbei. Auch Kinder könne problemlos mit Erwachsenen mitspielen. Sie benutzen einfach die Puzzle mit den drei Teilen. Ubongo ist natürlich nichts für reine Taktiker und Strategen. Hier werden 2 bis 4 Spieler einfach nur aufs Beste unterhalten.
DIRK HORSTER