Der Turmbau zu Babel

turmbau.jpg 54 KB Der Turmbau zu Babel scheiterte einst an der Sprachverwirrung und Uneinigkeit seiner Erbauer. In dem gleichnamigen Spiel versuchen die Beteiligten hingegen durch ein geschicktes Miteinander, natürlich nur solange es der eigene Vorteil erlaubt, möglichst viele Bauteile zum Bau des Turms zu Babel oder einem der sieben antiken Weltwunder beizutragen und am Ende möglichst viele Siegpunkte zu erzielen.

Der Turmbau zu Babel
Verlag Hans im Glück
Autor Reiner Knizia
Spieler 2 bis 5
Alter ab 10 Jahren
Wertung
Franz Haegel vier.gif 1 KBfuenf.gif 1 KB
Dirk Horster vier.gif 1 KB
Reihum ist jeweils einer der Spieler aktiv und wählt ein neben dem Bauwerk liegendes farbiges Plättchen. Die auf dem Plättchen abgedruckte Zahl von Karten der gleichen Farbe versucht der Spieler nun unter Zuhilfenahme von Angeboten seiner Mitspieler zusammenzubekommen. Gegen Abgabe der Karten können die beteiligten Spieler dann die entsprechende Anzahl von Bauteilen aufstellen. Nach der Einlösung des dritten Plättchens wird ein Bauwerk abgerechnet. Der auslösende Spieler bekommt eine Aktionskarte, die er nutzbringend einsetzen kann. Die Punkte werden anhand einer Tabelle nach der Mehrheit der Bauteile vergeben. Weitere Punkte kann man durch das Sammeln von mehreren Plättchen einer Farbe und durch das Anbieten von Karten erhalten. Neue Karten erhält man jeweils am Ende jedes Spielzugs oder zusätzlich beim Passen. Das Spiel endet, sobald alle Plättchen einer Farbe eingelöst wurden. Dies ist spätestens beim siebten Bauwerk der Fall. Unvollendete Bauwerke werden aber auch noch gewertet.

Der Turmbau zu Babel ist an sich ein sehr gutes taktisches Spiel, wenn alle Mitspieler auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind und entsprechend handeln. Wird aber ein Mitspieler bei der Übernahme von Karten mehr oder weniger ausgeschlossen, ist der betreffende doch stark benachteiligt.

FRANZ HAEGEL


Ausgepackt!
Mister X e.V.