Da stehen sie, die Oberhäupter ehrenhafter Familien und begutachten die Ware, die vor Ihnen liegt.
Uhren, Halsketten, Gold, aber auch Besitzurkunden diverser Geschäfte und Fahrzeugpapiere befinden sich im Angebot.
Alles natürlich ganz legal erworben.
Schon zücken die elegant gekleideten Herren ihre Schecks, um dem Verkäufer ein diskretes Angebot zu unterbreiten, das er nicht ablehnen kann.
Genau in diesem Moment fliegt mit lautem Krachen die Tür aus den Angeln und die Polizei stürmt herein.
Diese Razzia hat sich offensichtlich gelohnt!
Die drei bis fünf Spieler übernehmen die Rolle eines Mitgliedes der ehrenwerten Gesellschaft und versuchen, ihrem Familienbesitz die wertvollsten (auf Karten abgebildeten) Waren einzuverleiben. Wer am Zug ist, deckt entweder ein neues Beutestück von einem der beiden Zugstapel auf, klaut mit Hilfe einer speziellen Diebkarte eine bereits ausliegende Beutekarte oder kündigt eine Zwangsversteigerung an. Der Spieler mit dem höchsten Gebot auf seinem Scheck erhält alle aufgedeckten Beutekarten aus der Tischmitte und legt sie vor sich ab.
| Razzia | |
|---|---|
| Verlag | Amigo |
| Autor | Reiner Knizia |
| Spieler | 2 bis 5 |
| Alter | ab 12 Jahren |
| Wertung | |
| N.N. | ![]() |
Wer nach der dritten Wertung die meisten Punkte besitzt, gewinnt das taktische Beutesammeln mit der immerwährenden Angst vor einer plötzlichen Razzia. Razzia ist die Kartenspielversion des Knizia Klassikers Ra in kompakter Schachtel. Klein aber fein entführt Razzia die Spieler hier nicht ins alte Ägypten, sondern ins Gaunermilieu der Diebe und Betrüger. Schlau ineinander greifende Mechanismen und die für den Autor typische, ganz besondere Punktewertung, machen auch Razzia zu einem echten Knizia.
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