Wir befinden uns im Jahr 70 nach Christus.
Pompeji entwickelt sich nach dem großen Erdbeben zu einer wohlhabenden römischen Provinzstadt, in die die Menschen der nahen und fernen Umgebung strömen.
Dort gibt es Arbeit, dort gibt es Vergnügen.
Doch keine zehn Jahre später - genau am 24. August 79 passiert das Unvorstellbare: Der Vesuv, der Vulkan, an dessen Fuß sich die Stadt befindet, bricht aus.
Unter den Bewohner von Pompeji kommt Panik auf. Wer kann, schnappt sich seine Habseligkeiten und flüchtet aus der Stadt. Bloß weg - und sich vor der Lava und dem Ascheregen schützen. Genau diese beiden Phasen - die aufstrebende und die untergehende Stadt - können mit dem Spiel Der Untergang von Pompeji nachgestellt werden.
| Der Untergang von Pompeji | |
|---|---|
| Verlag | Amigo |
| Autor | Klaus-Jürgen Wrede |
| Spieler | 2 bis 4 |
| Alter | ab 10 Jahren |
| Wertung | |
| Andreas Haaß | ![]() |
| Birgit Pohl | ![]() |
| Franz-Josef Houben | ![]() |
Doch das ist gar nicht so einfach, denn Zug um Zug belegt die sich ausbreitende Lava mehr vom Spielplan. Wie genau der Verlauf der Lava ist, steuern dabei die Spieler. Sie bestimmen, auf welches Feld der nächste Lavaschub fließt (in Form quadratischer Plättchen). Der Untergang von Pompeji stellt sehr glaubhaft die tragische Geschichte der Stadt nach. Die Regeln sind dabei sehr einfach gehalten, eine Partie ist meist nach 30 bis 45 Minuten beendet.
Einziger, aber dicker Minuspunkt: Der Vulkan muss aus bei jedem Spiel neu zusammengebaut werden (oder er darf nicht mehr in die Schachtel zurück gelegt werden). Da er nur aus recht dünner Pappe besteht, dürfte er wohl nur ein paar Spiele unbeschadet überstehen.
ANDREAS HAAß