Geldscheffeln mit Gerstensaft ist angesagt.
Auf zwei Ebenen, nämlich den Biergärten und den Brauereien, können die Spieler Anteile in Form von Karten erwerben, die bei den drei Abrechnungen Geld einbringen.
Gespielt wird in drei mal sieben Runden, in denen die Spieler jeweils eine der drei Aktionen, Biergarten erweitern, Chef ernennen / Biervertrag abschließen oder Anteile kaufen geheim wählen.
Führt man eine der Aktionen alleine aus, bringt dies Vorteile.
| Goldbräu | |
|---|---|
| Verlag | Zoch |
| Autor | Franz-Benno Delonge |
| Spieler | 3 bis 4 |
| Alter | ab 10 Jahren |
| Wertung | |
| Franz Haegel | ![]() |
| Dirk Horster | ![]() ![]() |
| Jens Bruhse | ![]() |
Das Spiel ist im wesentlichen taktisch, besitzt aber auch Zufallselemente, da man ja nie weiß, welche Aktion die Mitspieler wählen, und immer nur zwei Karten pro Runde offen liegen. Gefragt ist also die flexible Anpassung an die jeweilige Situation. Auch die Schadenfreude kommt nicht zu kurz, da man Chefs von Mitspielern durch eigene ersetzen kann und die Schöne Kellnerin und den Trunkenbold zu seinem Vorteil bzw. zum Nachteil der Mitspieler versetzen kann. Goldbräu ist ein gutes Spiel. Die Regeln sind nicht ganz einfach, aber durchschaubar. Ihre Aneignung nimmt allerdings schon etwas Zeit in Anspruch. Das Thema ist vielleicht nicht der große Hit, aber der Spielmechanismus ist interessant. Routinierte Spieler werden sicher ihren Spaß mit Goldbräu haben.
FRANZ HAEGEL