Australia
Hand aufs Herz: Gehören Sie auch zu denen, die gern in Urlaub reisen?
Wie wäre es mit Australien.
Ziemlich weit weg, am besten mit dem Flugzeug ...nicht verkehrt.
Gut gewappnet kann also der Aufbruch ins Abenteuer Australia beginnen.
Wobei sich jeder einzelne Spieler als Pionier bezeichnen darf, denn das Umweltbewusstsein scheint visionären Charakter zu haben.
Industrialisierung und Naturschutz nehmen gleichrangig an Wachstum zu.
| Australia |
| Verlag |
Ravensburger |
| Autor |
Wolfgang Kramer Michael Kiesling |
| Spieler |
2 bis 5 |
| Alter |
ab 10 Jahren |
| Wertung |
| Evelyn Lehnert |
 |
| Hanni Fell |
 |
| Aggi Vosen |
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Dem Spieler, dem es am besten gelingt im Auftrag der Regierung sowohl Naturschutz- als auch Wirtschaftsprojekte zu realisieren, darf sich Sieger nennen.
Der wirkliche Grund die Lorbeeren zu erhalten aber ist eher der, dass für beide Vorhaben Punkte einkassiert werden.
Doch bevor es zu Siegpunkten kommt, hat das spielereigene Flugzeug, inform eines Doppeldeckers, eine der 24 Land- oder Wasserregionen anzusteuern.
Allerdings nur dort wo es eine Landschaftskarte erlaubt.
Ist dieser erste Aktionszug erfolgt, können bis zu vier Ranger auf eines der Camps oder Schiffe entlang der Grenzen verteilt werden.
Da wo eigene Ranger positioniert sind, gibt es bei der Wertung d.h. bei Vollendung entweder der Naturschutz- oder Industrialisierungsprojekte innerhalb der Region etwas zu holen.
Je mehr Ranger umso mehr Dollar.
Einfaches Spielprinzip!
Wenn da nicht der sich im Umlauf befindliche Vorrat an Rangern allzu begrenzt wäre.
Darum kommt es im Spielverlauf immer stärker darauf an, sie auf dem Luftweg dorthin zu verfrachten, wo es noch Neuland zu entwickeln gibt.
Gegebenenfalls müssen, als zweiter Aktionsschritt, eigene Ranger zurückgenommen werden.
Geld muss im Umlauf sein, sonst bringt es keinen Gewinn.
Dieses Prinzip gilt ebenso bei unserer Erschließung Australiens.
So lässt sich das erworbene Geld taktisch klug einsetzen, indem entweder das Wechseln der Kartenfarbe oder das Versetzen eines eigenen Rangers erkauft wird.
Wem dieses Spiel bislang zu simple und unattraktiv erscheint, der kann sich dem Profispiel widmen.
Mittels einem umherwanderten Windrades lassen sich Ranger für eine Sonderwertung beiseite schaffen.
Man sollte Australia mehr als nur einmal spielen, um zur Bewertung von vier Punkten zu gelangen.
Mit ihrem Spiel haben die beiden Autoren die Balance getroffen zwischen dem Urteil einfach und strategisch, taktisch wertvoll.
Als Zwischendurch- und Reisespiel ist es nicht geeignet.
EVELYN LEHNERT