So wie die Zukunft für die allermeisten Leute ein Buch mit sieben Siegeln ist, so geht es bei dem Kartenspiel Die sieben Siegel vom Routinier Stefan Dorra darum, eine richtige Vorhersage zu machen, wie viele und welche Stiche man bekommt.
In diesem klassischen Stichspiel für drei bis fünf Personen entscheidet jeder Spieler am Anfang mittels farbiger Siegel, welche Stiche er bekommt.
Hierbei gilt: Rot ist immer Trumpf, es muss die aufgespielte Farbe, wenn möglich, bedient werden.
Wird zum Beispiel eine gelbe Karte getrumpft, so kann der Gewinner des Stiches dann entscheiden, ob er ein gelbes oder ein rotes Siegel dafür abgibt.
| Die sieben Siegel | |
|---|---|
| Verlag | Amigo |
| Autor | Stefan Dorra |
| Spieler | 3 bis 6 |
| Alter | ab 10 Jahren |
| Wertung | |
| Wilfried Nelles | ![]() ![]() |
| Dirk Horster | ![]() |
| Durchschnitt | 4,92 |
Das Spiel ist schnell verstanden und läuft sehr flüssig. Durch den Saboteur gewinnt das Spiel viel an Spannung. Es ist es etwas interessanter, je mehr Hellseher sich am Spiel beteiligen, da so der Überraschungseffekt durch schnibbeln oder übertrumpfen höher ist. Obwohl keines der Spielelemente neu oder originell ist, ist dam Autor ein beachtliches Stichspiel gelungen. Die sieben Siegel ist genau das richtige Spiel für Zwischendurch oder hinten drauf zur Abrundung eines schönen Spieleabends.
WILFRIED NELLES