Der Spielplan zu diesem Taktikspiel zeigt die Berglandschaft von Shangrila mit 13 Dörfern, die über Brücken miteinander verbunden sind.
Jeder Spieler verkörpert ein Volk, welches nun um die Vorherrschaft in der Region kämpft mit Hilfe von Meistern und Schülern verschiedener Gilden wie Drachenzüchter, Gebetsmüller oder Yeti-Flüsterer.
Reihum setzt jeder Spieler sieben verschiedene Meisterplättchen in den Dörfern ein, wo es pro Gilde ein Feld gibt. Danach hat man reihum pro Zug eine von drei Aktionsmöglichkeiten. Man kann zum einen ein neues Meisterplättchen auf ein freies Feld setzen in einem Ort, in dem schon ein Meisterplättchen des eigenen Volkes vertreten ist. Weiter kann man zwei Meisterplättchen einsetzen, die man aber auf Meisterplättchen des eigenen Volks mit dem jeweiligen Symbol (auch in unterschiedlichen Dörfern) legt. Diese sind nun Schüler, wobei auf jedem Meisterplättchen immer nur ein Schüler liegen darf.
| Die Brücken von Shangrila | |
|---|---|
| Verlag | Kosmos |
| Autor | Leo Colovini |
| Spieler | 3 bis 4 |
| Alter | ab 10 Jahren |
| Wertung | |
| Kerstin & Oliver Heidbüchel | ![]() |
| Dirk Horster | ![]() ![]() |
| Durchschnitt | 4,50 |
Führen zu einem Dorf keine Brücken mehr hin, so kehrt dort ewiger Friede ein, was mit einem Stein der Weisen markiert wird. Sind davon alle aufgebraucht, so endet das Spiel. Es gewinnt, wer die meisten Felder besetzt hat (Schüler zählen also nicht mehr), bzw. bei Gleichstand wer in mehr Dörfern vertreten ist.
Das Spiel ist spannend, sehr ansprechend gestaltet und auf Grund seiner wenigen Regeln schnell spielbar. Es braucht allerdings auch ein paar Partien, bis einem klar ist, worauf man achten muss und welche taktischen Möglichkeiten man hat. Uns gefällt es mit jedem Spiel mehr.
KERSTIN & OLIVER HEIDBÜCHEL