Westlich des afrikanischen Kontinents liegt im Atlantik die Kapverdische Insel Santiago.
Ziel der Spieler ist es, möglichst zusammenhängende Plantagen zu erwerben und dadurch nach der Schlusswertung das meiste Geld zu besitzen.
Aufgrund des heißen Klimas müssen diese ständig bewässert werden.
Dazu müssen die Plantagen an das bereits vorhandene Kanalnetz angeschlossen werden.
Diese Arbeiten führt der zuständige Kanalarbeiter aus.
Die Entscheidung welche Plantagen er zuerst anschließt kann durch kleine finanzielle Zuwendungen positiv beeinflusst werden.
Spielvorbereitungen: Jeder Spieler erhält als Startkapital 10 Escudos, einen blauen Zusatzkanal und in seiner Spielfarbe 22 Ertragssteine sowie einen Vorschlagskanal. Die blaue Quelle wird als Ausgangspunkt für das Kanalnetz auf den Spielplan gestellt. Ein Spieler wird durch Auslosung zum Kanalaufseher. Die jeweils 9 Plantagen mit 1 oder 2 Pflanzen für Bananen, Zuckerrohr, Kartoffeln, Bohnen und Paprika werden als 5 verdeckte Stapel neben den Spielplan gelegt.
| Santiago | |
|---|---|
| Verlag | Amigo |
| Autor | Claudia Hely & Roman Pelek |
| Spieler | 3 bis 5 |
| Alter | ab 10 Jahren |
| Wertung | |
| Jens Bruhse | ![]() ![]() |
| Dirk Horster | ![]() |
| Durchschnitt | 4,73 |
Wertung: Alle Plantagen die nach der letzten Runde nicht bewässert sind werden zur Wüste. Für bewässerte Plantagen bekommen die Spieler Geld. Dabei wird die Anzahl zusammenhängender Plantagen einer Art (auch die anderer Spieler) mit der Anzahl der eigenen Ertragsteine multipliziert. Beispiel: 4 Plantagen x 3 eigenen Ertragssteine = 12 Escudos Der Spieler mit dem meisten Geld gewinnt.
Fazit: Mit Santiago ist dem Amigo-Verlag ein wirklich tolles Spiel für 3- 5 Spieler ab 10 Jahre gelungen. Sind die Spielregeln bekannt beträgt die Spielzeit 60 Minuten bis 70 Minuten. Das Spielmaterial ist optisch sehr gut gestaltet und überfrachtet das Spiel nicht mit zu vielen Details. Die eindeutige und leicht verständliche Spielanleitung und ein interessanter und flüssiger Spielablauf mit Taktik- und Bietelementen machen das Spiel für mich zu einem Kandidat für den Titel Spiel des Jahres.
JENS BRUHSE