Darf ich Sie auf die Karibikinsel Puerto Rico entführen?
Denn in der Hauptstadt San Juan spielt die Handlung des gleichnamigen Kartenspiels.
Zu Spielbeginn liegt vor jedem Spieler nur eine einzige Karte aus: die Indigoküperei.
In dieser Produktionsstätte wird die wertvolle blaue Farbe gewonnen.
Weitere Fabrik-Anlagen in der Stadt sind beispielsweise eine Kaffeerösterei oder eine Silberschmelze.
In der Inselhauptstadt San Juan wird nicht nur produziert, es gibt auch noch viele weitere Gebäude.
Vom Steinbruch über die Goldgrube, den Schwarzmarkt, das Aquädukt bis hin zum Rathaus oder dem Triumphbogen reichen die Möglichkeiten.
| San Juan | |
|---|---|
| Verlag | alea |
| Autor | Andreas Seyfarth |
| Spieler | 2 bis 4 |
| Alter | ab 10 Jahren |
| Wertung | |
| Andreas Haaß | ![]() |
| Durchschnitt | 5,05 |
Bei San Juan geht es darum, im Laufe des Spiels die richtige Mischung an Karten auszulegen, um möglichst viel Geld durch Warenproduktion zu bekommen, mit dem man neue Gebäude bauen kann, die dann Siegpunkte bringen. Während in den Produktionsstätten nur Waren hergestellt werden, die dann verkauft werden können, haben die weiteren Gebäude alle eine besondere Funktion. Sie erleichtern dem Besitzer auf jeden Fall sein Vorgehen. Mal kostet der Gebäudebau weniger Geld, mal bekommt man für den Warenverkauf höhere Einnahmen.
San Juan ist die Kartenspiel-Umsetzung des Brettspiels Puerto Rico, das 2002 mit dem Deutschen Spielepreis ausgezeichnet worden ist. Wenn Sie Puerto Rico noch nie gespielt haben, macht das aber gar nichts. Im Gegenteil: San Juan spielt sich sehr leicht, ist schnell erklärt und macht den späteren Einstieg in das Brettspiel sogar einfacher. San Juan setzt ein schönes Thema spielend leicht um und sieht dazu noch wunderbar aus.
ANDREAS HAASS