Der mehrfache Spiel-des-Jahres-Preisträger Wolfgang Kramer hat zusammen mit Horst-Rainer Rösner schon öfter erfolgreiche Spiele entwickelt (z.B. Tycoon).
Mit Saga veröffentlichen die beiden nun einen mittelalterlichen Wettstreit mutiger Fürsten um königliche Ländereien.
Eigentlich zeigen sich die kühnen Fürsten nur kampfbereit, um die Ländereien der vertriebenen Königin von Saga aus der Hand der Eroberer zu befreien.
| Saga | |
|---|---|
| Verlag | Kosmos |
| Autor | Wolfgang Kramer Horst-Rainer Rösner |
| Spieler | 2 bis 4 |
| Alter | ab 12 Jahren |
| Wertung | |
| N.N. | ![]() |
Zu Beginn werden die sechs Länder-Karten in die Tischmitte gelegt. Jeder Spieler erhält ein Kartenset, bestehend aus 12 Rittern unterschiedlicher Farbe und Stärke, die zusammengenommen jeweils den Wert 30 ergeben. Ist ein Spieler am Zug, so muss er eine seiner Ritterkarten auslegen. Die nach und nach ausgelegten Ritter bilden Trupps; in einem Trupp dürfen nie zwei oder gar mehr Ritter gleicher Farbe liegen. Der jeweils erste Ritter einer Reihe von Ritterkarten bestimmt durch seine Farbe, welches der sechs verschiedenen Länder dieser Trupp zum Ziel hat. Kann ein Fürst ein Land befreien, so nimmt er sich die entsprechende Länderkarte und legt sie vor sich ab - quer über seine siegreiche Reihe von Rittern. Tritt später ein Fürst auf, der eine noch stärkere Schutzmacht für das entsprechende Land aufgestellt hat, dann erhält nun dieser wiederum die Länderkarte und legt sie vor sich ab. Spielentscheidend ist zwar zum Einen, welche Länder man am Spielende in seinem Besitz hat. Doch daneben bringen die Ländereien auch während des Spiels durch ihre Sonderfunktionen wertvolle Vorteile und Ruhmes-Chips (=Siegpunkte). Für SAGA-Vielspieler bietet die Rückseite der Länderkarten sechs alternativen Sonderaktionen, die mit neuen spielerischen Herausforderungen locken. Das Spiel endet sofort, wenn ein Spieler seine letzte Handkarte (also seinen letzten Ritter) ausgespielt hat. - Für jeden Trupp, der gerade Schutzmacht eines Landes ist, erhält ein Fürst Siegpunkte. Alle Ritterkarten, die ein Fürst noch auf der Hand hat, ergeben analog ihren Werten Minuspunkte. Es gewinnt schließlich, wer die meisten Punkte verbuchen konnte.
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