Immer wieder treffen die Spitzhacken auf das harte Gestein.
Wann endlich wird das Gold gefunden?
Plötzlich, mit einem lauten Knall zerbricht der Stiel einer Sitzhacke.
Es erlischt das Grubenlicht.
Nur noch Dunkelheit.
Die Saboteure haben zugeschlagen!
Wer gewinnt den Wettlauf um den Goldschatz.
Finden ihn die Goldsucher oder schaffen die Saboteure es dies zu verhindern?
Wer von den Mitspielern sind die gemeinen Saboteure?
Spielvorbereitungen: Das Spielmaterial dieses Kartenspiels wird nach Wege-, Aktions-, Gold- und Zwergenkarten sortiert. Jeder Spieler erhält verdeckt eine Zwergenkarte und übernimmt damit eine zumindest vorläufig geheime Rolle als Goldsucher oder Saboteur. Von den 44 Wegekarten wird die Startkarte ausgelegt. Nach sieben Kartenbreiten Zwischenraum werden die 3 Zielkarten verdeckt ausgelegt. Auf einer ist der Goldschatz (das Ziel) auf den anderen sind Steine (die Nieten) abgebildet. Der Startaufbau hat somit eine T-Form. Die 40 Wege- und 27 Aktionskarten werden gemischt. Die Spieler erhalten abhängig von der Spielerzahl 4 bis 6 Karten auf die Hand. Die restlichen Karten bilden einen verdeckten Zugstapel. Die 28 Goldkarten bilden ebenfalls einen verdeckten Stapel.
| Saboteur | |
|---|---|
| Verlag | Amigo |
| Autor | Frederic Moyersoen |
| Spieler | 3 bis 10 |
| Alter | ab 8 Jahren |
| Wertung | |
| Jens Bruhse | ![]() |
| Dirk Horster | ![]() |
| Durchschnitt | 4,56 |
Spielende und Wertung: Das Spiel endet nach 3 Runden. Der Spieler mit den meisten Goldstücken auf den Goldkarten gewinnt.
Fazit: Saboteur aus dem Amigo-Verlag ist ein Kartenspiel für 3-10 Spieler ab 8 Jahren. Die Spielzeit beträgt cirka 30 Minuten. Durch die kurze und leicht verständliche Spielanleitung ist Saboteur schnell erklärt. Die Spielkarten sind sehr schön gestaltet und finden in einer kleinen Schachtel Platz. Dadurch ist das Spiel ideal zum Mitnehmen auf Reisen und in den Urlaub. Die gelungene Spielidee mit den geheimen Rollen und ein interessanter und flüssiger Spielablauf sorgen für die Wertung Top-Spiel.
JENS BRUHSE