Auf den Spuren von Marco Polo läßt uns in zwei Etappen die zweite Chinareise des venetianischen Entdeckers nachspielen.
Dabei sollen wir, wenn der erste Teilnehmer unserer Reise das Ziel in Daidu erreicht hat, möglichst viele Goldkisten gesammelt haben.
Ein oder zwei Goldkisten erhält man auf 11 der insgesammt 30 Spielplanfelder, wenn man dieses Feld als Erster erreicht.
Mehr Goldkisten, nämlich maximal 6 zur Halbzeit in Kantschou und maximal 7 zum Spielende in Daidu, erhält derjenige, der diese Felder zuerst betritt.
Aber auch die zu diesem Zeitpunkt zurückliegenden Mitreisenden erhalten noch gemäß ihrem Standort Goldkisten.
| Auf den Spuren von Marco Polo | |
|---|---|
| Verlag | Ravensburger |
| Autor | Reiner Knizia |
| Spieler | 2 bis 5 |
| Alter | ab 8 Jahren |
| Wertung | |
| Dirk Horster | ![]() |
| Uli Eichendorf | ![]() ![]() |
| Michael Karst | ![]() |
| Durchschnitt | 4,38 |
Ist Marco Polo denn jetzt ein gutes Spiel? Über Spielmaterial und Regel brauchen wir nicht zu diskutieren. Die ist in der von Ravensburger bekannten hervorragenden Qualität. Ich würde das Spiel als solides Familienspiel charakterisieren. Vielspieler haut es nicht vom Hocker, da es bei steigender Mitspielerzahl nahezu unkalkulierbar werden kann. Wenn alle unbedingt gewinnen wollen, dann kann es schon mal zu einem Stau kommen, da keiner den ersten Schritt machen will. Im Extremfall bleiben alle stehen und ziehen solange Karten, bis keine mehr da sind. Aber diese Situation ist die Ausnahme. Als lockeres Spiel im Familienkreis kann es durchaus überzeugen.
DIRK HORSTER