Die Knastbrüder

knast.jpg 29 KB Wieder einmal sitzen sie hinter schwedischen Gardinen. Doppelkinn-Paule, Zahnlücken-Charly, Ziegenbart-Joe und drei weitere Ganoven sitzen trübsinnig an ihrem Knastfenster und warten sehnsüchtig auf Hilfe. Doch schon ist Rettung in Sicht, denn draußen vor dem Fenster machen ihre Kumpane bereits das Ausbruchswerkzeug bereit. Die heimliche Flucht der Knastbrüder geht in die heiße Phase ...

Die Knastbrüder
Verlag Amigo
Autor Jürgen Heel
Spieler 2 bis 5
Alter ab 8 Jahren
Wertung
N.N. dontknow.gif 1 KB
Der Spielplan zeigt sechs Knastfenster mit den Abbildungen der sechs Ganoven. Als Gitterstäbe liegen je zehn Holzstäbchen auf den Fenstern. Jeder der zwei bis fünf Mitspieler erhält verdeckt eine Karte mit dem Bild des Knackis, den er befreien muss. Ein Würfel zeigt an, was der Spieler am Zug zu tun hat. So muss er beispielsweise einen der Gitterstäbe entfernen oder gleich mehrere von einem Fenster nehmen und auf anderen ablegen. So werden nach und nach immer mehr Stäbe umgeschichtet und aus dem Spiel genommen, bis schließlich ein Fenster frei liegt und der entsprechende Knastbruder befreit werden kann. Der Spieler mit der passenden Karte vor sich gewinnt das Spiel.

Die einfachen Regeln lassen den Spielern jede Menge Raum, um sich auf die wirklich wichtigen Aspekte des Spiels zu konzentrieren. Das heißt, es wird pausenlos gelacht, abgelenkt, gelogen und geblufft. Denn nur wer nicht zu früh seinen eigenen Schützling verrät und ab und zu auch einmal Gitterstäbe von fremden Ganoven entfernt, kann seine Mitspieler in scheinbarer Sicherheit wiegen. Und er kann im rechten Moment zuschlagen, um seinem Knastbruder die Freiheit wieder zu schenken.

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