Ein leichtes und spannendes Familienspiel. Das weite Tal des grossen Indus verbirgt aufregende Geheimnisse - entdecken Sie die Zeugnisse der Uralten Harappa-Kultur
Die schön gestaltete Schachtel im 'Alhambra'-Format aus dem Queen Games-Verlag macht richtig Lust auf ein Spiel.
2 bis 4 Mitspieler führen einen Forschertrupp und versuchen, die wertvollsten Fundstücke in den Ruinen des 6x6 Felder grossen Spielplans zu bergen.
Die Ruinen erstrecken sich in der Regel über mehrere Felder, wobei sie sich auch überschneiden können.
Bei jeder Ruine sind auch die Fundstücke vermerkt, welches das erfolgreichste Forscherteam am Spielende erhält.
Es folgt eine kurze Beschreibung des Spielablaufes für 4 Mitspieler.
Bei weniger Mitspielern variiert allein die Anzahl der Forscher pro Team.
| Indus | |
|---|---|
| Verlag | Queen |
| Autor | Wolfgang Panning |
| Spieler | 2 bis 4 |
| Alter | ab 8 Jahren |
| Wertung | |
| Dirk Horster | ![]() |
| Hanni Fell | ![]() |
| Durchschnitt | 3,83 |
Sind alle Forscher auf dem Plan platziert, wird abgerechnet. Bei den Gebäuden zählen alle Forscher auf den entsprechenden Feldern. Bei allen anderen Ruinentypen zählen nur die sichtbaren, also zuletzt angekommenen. Der Spieler mit den meisten Forschern erhält die dort vorhandenen Fundstücke. Gewonnen hat natürlich der Spieler mit den in Summe wertvollsten Fundstücken.
Und was ist mit dem Spielreiz? Hält das Spiel, was es auf seiner Schachtel verspricht? Fangen wir mit den positiven Punkten an. Das Spiel ist, so finde ich, sehr gut gestaltet. Spielmaterial und Regel überzeugen bzw. lassen keine Frage offen. Der Spielpaln ist mittels Puzzle-Prinzip variabel gestaltbar und erlaubt so viele Partien mit immer wieder neuen Herausforderungen. Ob es allerdings so weit kommt, hängt stark von den Ansprüchen der Mitspieler ab. Denn man ist bei Indus dem Würfel gnadenlos ausgeliefert. Man kann zwar seine Forscher mehr oder weniger taktisch klug an den Start bringen. Aber, ob gut oder schlecht platziert entscheidet letztendlich dann doch nur der richtige Wurf zur rechten Zeit. Wem das nichts ausmacht, der wird sich bei Indus immer gut unterhalten fühlen. Für ein so vom Würfel dominiertes Spiel, dauert es mir, mit 45 bis 60 Minuten, dann aber doch zu lange.
DIRK HORSTER