Der Spielplan von Iglu Iglu zeigt eine Wasserfläche von 60 Feldern, die bis auf ein Loch von vier Feldern in der Mitte mit Eisschollen belegt ist.
Zusätzlich befinden sich an den Ecken noch 4 Landfelder.
Die Spieler lassen in jedem ihrer Züge zuerst eine derjenigen Eisschollen schmelzen, die der unbedeckten Wasserfläche benachbart sind.
Die zunächst verdeckte Bildseite des Eisschollenplättchens zeigt entweder eine Aktion an, die sofort ausgeführt wird, oder gibt dem Spieler zusätzliche Möglichkeiten an die Hand, die er später zu seinen Gunsten einsetzen kann.
Anschließend hat der Spieler drei Aktionspunkte zur Verfügung, um seine Spielfiguren (Inuit) zu bewegen, zu jagen oder seine beiden Iglus auf dem Spielplan zu plazieren.
Siegpunkte erhält man für erlegte Tiere, die im Laufe des Spiels durch die Aktionen der Eisschollen auf den Spielplan gebracht werden, und für die Mehrheit auf Inseln, die am Ende des Spiels übrigbleiben.
| Iglu Iglu | |
|---|---|
| Verlag | Goldsieber |
| Autor | Bruno Cathala & Bruno Faidutti |
| Spieler | 2 bis 4 |
| Alter | ab 10 Jahren |
| Wertung | |
| Franz Haegel | ![]() |
| Evelyn Lehnert | ![]() ![]() |
| Durchschnitt | 3,63 |
Das Spiel ist beendet, wenn weder von der offenen Wasserfläche her noch auf den Randfeldern eine Eisscholle entfernt werden kann. Dann erfolgt die Wertung der Inseln. Für die Ermittlung der Mehrheit zählt jeder Inuit einen Punkt, jedes Iglu zwei Punkte. Der Spieler mit der Mehrheit erhält so viele Siegpunkte, wie die Insel Eisschollen zählt. Der zweite erhält davon die Hälfte. Steht ein Spieler allein auf einer Insel, so erhält er die Anzahl der Plättchen mit sich selbst multipliziert als Siegpunkte.
Iglu Iglu ist durchaus ein gutes Spiel, bei dem man Spaß hat, schließlich kann man ja auch andere ärgern. Eine bessere Bewertung als vier Punkte erreicht das Spiel aber nicht, da es bei doch recht umfangreichen Regeln einfach zu wenig Variationsmöglichkeiten für den einzelnen Spieler bietet. Im wesentlichen werden die Aktionen durch die gerade umgedrehten Eisschollen bestimmt.
FRANZ HAEGEL