Nur nicht den Kopf verlieren!, heißt es da auf der Schachtel.
Dieses Kartenspiel ist ein schwarz-humoriger Blick auf die französische Revolution.
Die Spieler schlüpfen in die Rolle des Henkers und versuchen möglichst wertvolle Adlige zu köpfen. Dazu werden zwölf Adelskarten vor einer Guillotine aufgereiht und reihum muss jeder Spieler den vordersten Adligen einer Reihe einen Kopf kürzer machen, ihn also zu sich auf einen Ablagestapel nehmen. Da dies alleine ziemlich langweilig wäre, erhält jeder Spieler noch fünf Aktionskarten, die entweder die Reihenfolge der Adligen vor der Guillotine verändern, die Wertigkeit der Adligen beeinflussen oder den Gegnern die ein oder andere Überraschung bereiten. Dreimal wird so eine Reihe durchgespielt, wobei am Schluss der dritten Reihe jeder Spieler noch mal Aktionskarten spielen kann.
| Guillotine | |
|---|---|
| Verlag | Amigo |
| Autor | Paul Peterson |
| Spieler | 2 bis 5 |
| Alter | ab 12 Jahren |
| Wertung | |
| Norbert Fell | ![]() |
| Dirk Horster | ![]() |
Material und Graphik sind ok und es ist erfreulich das einmal nicht eine überdimensional große Schachtel für dieses Spiel vom Verlag ausgewählt worden ist. Über das Thema kann man sicherlich streiten und ob dies für Kinder ab 12 geeignet ist, mag vielleicht auch bei dem ein oder anderen umstritten sein. Ich möchte mich gar nicht weiter darüber auslassen, da ich beim Spielen in der Regel ein Spiel auf den Mechanismus reduziere. Spaß jedenfalls kann man mit diesem Spiel reichlich haben. Und da es schnell erklärt und aufgebaut ist, finde ich es ideal für zwischendurch. Fünf Würfelpunkte kann man also durchaus vergeben.
NORBERT FELL