Nachdem 2001 Carcassonne von Klaus-Jürgen Wrede zum Spiel des Jahres 2001 gewählt wurde, erschien im Jahr 2002 eine neue Version des Spieles: Jäger und Sammler.
Dieses Spiel ist ein eigenständiges Spiel, welches ohne das Originalspiel spielbar ist.
Das Spielprinzip wurde von dem Original-Spiel übernommen: Jeder Spieler dreht nacheinander eine Landschaftskarte um und legt sie passend an die vorhandene Landschaft in der Spielmitte. Aus den Städten wurden Wälder, die Straßen sind jetzt Flüsse, nur die Wiesen blieben erhalten. Klöster sind in dieser Variante nicht mehr zu finden, dafür wurden die Flüsse mit Seen bereichert.
| Carcassonne Die Jäger und Sammler |
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|---|---|
| Verlag | Hans im Glück |
| Autor | Klaus-Jürgen Wrede |
| Spieler | 2 bis 5 |
| Alter | ab 8 Jahren |
| Wertung | |
| Michael Hansmeyer | ![]() |
| Jenny Hannemann | ![]() |
In Jäger und Sammler wurden als zusätzliche Spielfigur Hütten eingeführt, die an Flüssen und Seen gesetzt werden können. Die Hütten behindern keine Fischer-Figuren und werden zum Ende des Spieles abgerechnet. Punkte bekommt derjenige Spieler, der die Mehrzahl an Hütten auf dem jeweiligen Flusssystem besitzt.
Das Spielprinzip von Jäger und Sammler wurde fast vollständig vom Original-Carcassonne übernommen, so dass das Spiel gut spielbar ist. Die zusätzlichen Regeln machen das Spiel komplexer, aber auch unübersichtlicher. Dazu trägt auch die graphische Gestaltung der Landschaftsplättchen bei. Hier fehlen Kontraste, die eine klare Abgrenzung zwischen den Objekten – z.B. Wäldern und Wiesen - sichtbar machen würden. Für mich wurde bei Jäger und Sammler nur ein bewährtes Spielprinzip verkompliziert, aber kein neues Spiel erfunden. Daher werde ich dem Original-Carcassonne treu bleiben und Jäger und Sammler nur 3 Punkte geben.
MICHAEL HANSMEYER