Ganz anders als Peter Neugebauers erstes Herr-der-Ringe-Spiel Die Suche verläuft Das Duell, dessen Szenerle dem in den unterirdischen Tiefen von Moria ausgefochtenen Zweikampf zwischen Balrog und Gandalf entlehnt ist.
Optisch m Mittelpunkt des wiederum von Herr-der-Ringe Illustrator John Howe gestalteten Spiels steht die dreidimensionale steinerne Brücke, auf der sich Balrog und Gandalf über einem Abgrund zum Kampf begegnen. Jeder der beiden Kämpfer verfügt über einen individuell geprägten Satz von Karten. Auf jeder der beiden Kartenlängsseiten finden sich Stärkepunkte - und zwar eins bis vier. Mal mehr, mal weniger. - Einige Karten beinhalten Sonderfunktionen.
| Der Herr der Ringe - Das Duell | |
|---|---|
| Verlag | Kosmos |
| Autor | Peter Neugebauer |
| Spieler | 2 |
| Alter | ab 10 Jahren |
| Wertung | |
| N.N. | ![]() |
Am Ende einer Runde hat jeder Spieler stets drei Handkarten übrig; diese Handkarten werden zum Schluß im großen Showdown eingesetzt. Es darf also kräftig taktiert werden, ob es klug ist, in den vorhergehenden Kampfrunden um jeden Preis immer seine stärksten Karten einzusetzen. - Insgesamt drei Vorrundenduelle werden ausgetragen. Je nach Ergebnislage stehen dann Gandalf und Balrog mehr oder weniger hoch auf der dreidimensional gestalteten Brücke über dem Abgrund. Das nun folgende Finale läuft, mit einigen kleinen Ausnahmen, ähnlich ab wie die Duelle vorher. Jeder Spieler nimmt die neun Karten auf, die er in den vorhergegangenen drei Duellen aufgespart und beiseite gelegt hatte. - Der Spieler, dessen Spielfigur auf der Brücke weiter unten steht, darf bestimmen, wer den ersten Zug macht, d.h. die erste Karte auslegt. Der Gewinner des Finales versetzt seine Spielfigur entsprechend dem erreichten Ergebnis um eine, zwei oder drei Stufen höher. - Wer zu guter Letzt am höchsten steht, hat gewonnen.
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