TransAmerica

transam.jpg 19 KB Nach einem abendfüllenden Spiel wünscht man sich meist noch einen Absacker. Etwas kurzes, nicht zu anspruchsvoll, doch mit Niveau. Trotz der über 400 Spiele in den Schränken von Mr. X nicht so leicht zu finden. Das lockere TransAmerica schließt diese Lücke ein wenig. Auch wenn man schon mal in der Zwickmühle steckt und für seinen Zug eine kleine Denkeinlage benötigt, ist TransAmerica in gut einer halben Stunde ohne Wartezeiten flott durchgespielt.

TransAmerica
Verlag Winning Moves
Autor Franz-Benno Delonge
Spieler 2 bis 6
Alter ab 8 Jahren
Wertung
Reiner Stockhausen dontknow.gif 1 KB
Die Regeln sind schnell erklärt: Pro Runde muss jeder Spieler fünf zugeloste Städte, die er vor den anderen Spielern geheim hält, an sein Schienennetz anschließen. Schienen werden auf die waagerecht, horizontal und diagonal verlafenden Linien gelegt. Der Startpunkt ist frei wählbar und auch das Verbinden der Schienennetze untereinander ist erlaubt und wird früher oder später unumgänglich sein. Bauen darf man allerdings nur an dem Netz, das mit der eigenen Startfigur verbunden ist. So baut man allein, zu zweit oder auch alle zusammen am Netz, bis einer ­ oder auch mehrere gleichzeitig ­ das Ziel erreicht hat. Für jede Schiene, die eine Zielstadt noch entfernt ist, erhält der betreffende Spieler einen Minuspunkt. Spätestens nach 12 Minuspunkten ist Schluss, was meist in der dritten oder vierten Runde passiert.

Natürlich kommt es darauf an, die anderen beim gemeinsamen Schienenbau die Arbeit machen zu lassen, also die weiten Wege vom Norden zum Süden oder von der West- an die Ostküste der USA bauen zu lassen, um dann selbst nur die Wege zu den anzuschließenden Städten zu legen. Doch das ist meist nicht so einfach, weil keiner weiß, wo die Wege hinführen werden. Viel Glück ist im Spiel. Nach einem antrengenden Strategie-Abend kann das aber nicht schaden.

REINER STOCKHAUSEN


Ausgepackt!
Mister X e.V.