Yeti-Slalom im Himalaya
Bei diesem Spiel schlüpfen die Spieler in die Rolle von Snowboard Team - Captains, die beim Himalaya Snowboard Grand Prix ihre Teams zum Sieg führen sollen. Dabei ist es nicht so einfach sein Team sicher die Piste herunter fahren lassen, denn alle Teams haben Yetis angeheuert, die, mit Schneebällen bewaffnet, versuchen die gegnerischen Snowboarder von den Brettern zu werfen.
Jeder Spieler erhält vier Snowboard Karten unterschiedlicher Wertigkeit eines Teams, sowie je nach Spielerzahl 4 bis 6 Yeti Karten und 2 bis 3 Schneeball Karten. Der Spielplan zeigt eine Piste von 5 mal 6 Feldern, auf der rechts und links von der Strecke schon die Yetis auf die Snowboarder lauern. Wenn ein Spieler an der Reihe ist muss er eine von drei müglichen Aktionen ausführen. Entweder er schickt einen seiner Snowboarder auf die Piste, das heißt er setzt Ihn auf eins von fünf Pistenstartfeldern, oder er bewegt einen seiner Snowboarder auf der Piste. In diesem Fall hat er die Müglichkeit seinen Snowboarder vor auf ein freies benachbartes Feld zu ziehen, nur zurück darf er sich nicht bewegen. Als dritte Müglichkeit kann er noch eine Yeti Karte spielen und versuchen seinen Konkurrenten von der Piste zu werfen. Es gibt 10 verschiedene Yetis, die jeweils nur von einem bestimmten Platz aus werfen künnen. Auf dem Spielplan ist zudem für jedes Pisten Feld ein Würfelsymbol aufgebracht. Wirft der Spieler, der eine Yetikarte ausgespielt hat eine geforderte Augenzahl, so erhält er alle Snowboarder Karten die zwischen Yeti und dem Feld mit der gewürfelten Augenzahl liegen. Ist er mit dem Wurf nicht zufrieden kann er eine seiner Schneeballkarten spielen und es noch mal versuchen. Danach ist im Uhrzeigersinn der nächste Spieler an der Reihe.
| Schussfahrt | |
|---|---|
| Verlag | Amigo |
| Autor | Ralf Menzel |
| Spieler | 3 bis 5 |
| Alter | ab 8 Jahren |
| Wertung | |
| Norbert Fell | ![]() |
| Dirk Horster | ![]() |
Schussfahrt ist sicherlich nur ein Spiel für zwischendurch. Die Gestaltung und das Spielmaterial sind in Ordnung. Die Spielregel ist übersichtlich gegliedert und schnell erklärt. Und trotzdem es reicht einfach nicht. Man hat kaum Einflussmüglichkeiten, die Glückskomponenten durch den Würfel und nicht zuletzt den Schneeballkarten bestimmen eindeutig das Spiel. Auch wenn es eine gewisse Ärgerkomponente gibt indem man die gegnerischen Snowboarder von der Piste werfen kann, kommt der Spaßfaktor beim Spiel doch etwas zu kurz. Der Spielrhythmus ist einfach zu eintünig. Wieso das Spiel erst für Kinder ab acht empfohlen wird weiß ich auch nicht. Ich habe schon mit jüngeren Kindern Spiele gespielt, die wesentlich komplizierter waren. Es mag sogar für eine junge Familie genau das Richtige sein um einmal zwischendurch ein Spiel zu spielen, daher kann man dem Spiel durchaus drei Punkte geben.
NORBERT FELL