Magellan

magellan.jpg 20 KB Das Spiel Magellan ist von Tom Lehmann und beschäftigt sich mit der Entdeckerzeit und deren großen Vertreter wie z. B. Kolumbus oder Magellan. Enzgegen meiner ersten Vermutung handelt es sich nicht um ein großes Brettspiel sondern eher um ein Versteigerungsspiel. Der Karton ist unscheinbar und handlcih, ebenso kommen der Inhalt nehmen dem kleinen, variablen Tableau mit wenigen Karten und Setzsteinen aus.

Magellan
Verlag Hans im Glück
Autor Tom Lehmann
Spieler 3 bis 6
Alter ab 12 Jahren
Wertung
Wilfried Nelles vier.gif 1 KB
Dirk Horster vier.gif 1 KB
Ziel des Spieles ist es durch das geschickte Ersteigern von Aufträgen einen der besagten Entdecker weiterzuziehen. Hierbei gibt verschiedene Sonderaktionen oder neues Geld zu gewinnen, was leztendlich zu Siegpunkten in der Ruhmeshalle führt. Wer den meisten Ruhm genießt gewinnt das Spiel. Sonderaktion sind das Nachziehen von Geldkarten oder das Bunkern von Punkten für die Wertung am Ende des Spiels, um nur zwei zu nennen. Das Spiel geht über 3 Phasen , die mit jeweils geringeren Auftragsmengen gespielt werden, was bedeutet, daß der Spieler, der z. B. in Phase 1 keinen Auftrag an Pizarro vergeben hat in der zweiten und dritten Phase bei Pizarroaufträgen nicht mitbieten kann!

In einigen Testspielen kam es darum sehr oft vor, das man oft nur als Zuschauer am Tisch sitzt und den weiteren Verlauf nicht beeinflussen kann. Ferner ist es oft schon früh absehbar, wer um den Sieg und wer nur noch um die Plätze kämpfen wird. Unvorteilhaft ist das Spiel zu Dritt, da dann die Grundmenge der Aufträge zu hoch ist. Sehr gut ist der zügige Spielverlauf, wodurch die o.e. Pausen nicht so sehr auffallen. Die Spieldauer mit max.45 Minuten, sowie Platzbedarf sind sehr übersichtlich. Magellan ist ein solides Spiel, bei dem allerdings jedlicher Überraschungseffekt oder neue Spielideen fehlen.

WILFRIED NELLES


Ausgepackt!
Mister X e.V.