Kampf der Gladiatoren ist ein Würfelspiel mit einem Schuss Taktik.
In der ersten Phase stellen die Spieler mehrere Gladiatorenmannschaften mit je vier Kämpfern zusammen und positionieren sie auf dem Spielplan.
Jeder der unterschiedlichen Typen von Gladiatoren hat seine Stärken und Schwächen.
So entscheidet die Anzahl der Speerwerfer in einem Team darüber, wer zuerst angreifen darf.
Sie geben also einen gewissen Schutz gegen eine Attacke der Gegner.
Mit einem Netzwerfer setzt man jeweils einen gegnerischen Gladiator für die Dauer des Kampfes außer Gefecht.
Danach beginnt der Kampf.
Der Angreifer nimmt einen Würfel mehr, als er Schwertkämpfer in der Mannschaft hat.
Die Würfel haben drei leere Felder, zwei mit einem gelben Stern und eine mit zwei roten Sternen.
Einfache Treffer werden zusammengezählt.
Doppeltreffer eliminieren auf jeden Fall einen gegnerischen Gladiator.
Der Angegriffene darf jedoch auswählen, welcher Gladiator getroffen wurde.
Er händigt ihn dem Angreifer aus.
Auch für je zwei einfache Treffer muss der Angegriffene einen Gladiator an den Gegner abgeben, es sei denn er hat einen oder mehrere Schildträger.
Diese wehren jeweils einen Treffer ab.
Hat einer der beiden am Kampf beteiligten Spieler mehr Zweizackträger in seiner Mannschaft, so darf er seinen Wurf annulieren und wiederholen.
Er muss dann allerdings das Ergebnis des zweiten Wurfs akzeptieren.
Anschließend darf der Angegriffene zurückschlagen.
Es gelten die gleichen Regeln für den Kampf.
| Kampf der Gladiatoren | |
|---|---|
| Verlag | Hans im Glück |
| Autor | Rainer Knizia |
| Spieler | 2 bis 5 |
| Alter | ab 10 Jahren |
| Wertung | |
| Franz Haegel | ![]() |
| Evelyn Lehnert | ![]() |
Durch den Duellcharakter besitzt das Spiel einen gewissen Pepp und ist nicht langweilig. Im wesentlichen entscheidet das Würfelglück über den Sieger, auch wenn man durch geschickte Auswahl und Aufstellung der Gladiatoren und durch die Wahl der Gegner seine Chancen verbessern kann. Kampf der Gladiatoren ist also ein geschickt verpacktes Glücksspiel und hat knappe vier Punkte verdient. Es ist ein Spiel für zwischendurch und jedermann, aber sicher nichts für leidenschaftliche Spieler.
FRANZ HAEGEL