How-Ruck
Zu diesem Tauziehen-Spiel gehören ein Spielplan, fünf Whiskyfässer sowie fünfundfünfzig Spielkarten, auf denen unterschiedlich starke bzw. zugkräftige schottische Mannsbilder in drei verschiedenen Farben abgebildet sind.
Dazu kommen noch kernige, ein nicht minder heißes Tau ziehende Damen auf neutralen, weißen Karten.
| How-Ruck |
| Verlag |
Kosmos |
| Autor |
Richard Borg |
| Spieler |
2 |
| Alter |
ab 10 Jahren |
| Wertung |
| N.N. |
 |
Der Spielplan zeigt ein kräftig gespanntes Seil und auf jeder der beiden Spielplanhälften drei hintereinander angeordnete Kartenablagefelder in den Farben Rot, Blau und Gelb.
Klar wie frisch destillierter Whisky: Auf gelbe Kartenfelder dürfen nur gelbe, auf rote nur rote, auf blaue Kartenablagefelder nur blaue Karten gelegt werden.
Einzig die in neutrales Weiß gekleideten Lady's Karten dürfen auf jedes beliebige Feld gelegt werden.
Ist ein Spieler am Zug, wählt er eine seiner Handkarten aus und legt sie auf ein farblich passendes Kartenablagefeld; und zwar entweder auf seiner eigenen Seite oder auf Seiten des Gegners.
Jeder, der nicht schon vor dem großen Tauziehen an der Whiskypulle genippt hat, wird dem Gegner natürlich die schwächeren Recken zuschieben und am eigenen Tau möglichst nur diejenigen Hand anlegen lassen, die über mächtige Muckis verfügen.
Wichtig: Karten dürfen übereinander gelegt werden.
Liegt auf dem roten Feld des Gegners also ein muskelbepackter Recke mit dem Stärkewert 4, dann wird die Konkurrenz den gerne mit einem schwachbrüstigen Einser überdecken.
Wird ein Tauzieher ausgelegt, der laut Karte auch noch How Ruck brüllt, dann wird der Spielverlauf kurz unterbrochen und es kommt zu einer Zwischenwertung.
Jeder ermittelt die augenblickliche Stärke seines Dreierteams bzw. die Differenz der beiden Teamstärken.
Der Sieger zieht das Whiskyfass auf der Zählleiste um so viele Felder in seine Richtung, wie die Differenz zwischen den Stärken der beiden Teams beträgt.
- Sonderkarten, z.B. mit urschottischen Ungeheuern, sorgen dafür, daß die Kontrahenten manchmal mit völlig überraschenden Zügen zu rechnen haben.
Sobald das Whiskyfass über die eigene Ziellinie gezogen wird, ist der Durchgang beendet und man erhält das Faß als Preis.
Wer drei Fässer gewonnen hat, ist Gesamtsieger.
PRESSETEXT