Africa
Afrika, der schwarze Kontinent, im 19 Jahrhundert:
Erforschen Sie die Tierwelt und treffen sie Nomadenvölker.
Auf der Suche nach unbekannten Monumenten werden sie aber auch Handelsgüter, Gold und Edelsteine entdecken.
Zu Beginn des Spieles liegt der unerforschte Kontinent Afrikas vor den Spielern, die von Ihren Startfeldern den Kontinent erforschen.
Es gilt die Chips, die vor Beginn des Spieles verdeckt auf den Spielplan gelegt wurden, umzudrehen und so dem Kontinent seine Geheimnisse zu entlocken.
Dafür kann der Spieler seinen Spielstein bis zu vier (2x zwei) Felder pro Zug bewegen.
Dabei dreht er Chips von benachbarten Feldern um und führt entsprechend des Aufdruckes Aktionen durch.
Das Spiel endet wenn ein Spieler das letzte Basiscamp aus dem Vorrat nimmt.
| Africa |
| Verlag |
Goldsieber |
| Autor |
Reiner Knizia |
| Spieler |
2 bis 5 |
| Alter |
ab 10 Jahren |
| Wertung |
| Michael Hansmeyer |
 |
| Bernd Severit |
 |
| Dirk Horster |
 |
Deckt der Spieler z.B. ein Tier auf, so erhält er mindestens einen Siegpunkt.
Da die Tiere Afrikas aber in Rudeln, bzw. in Sippen leben, kann der Spieler durch geschicktes Ablegen die Anzahl seiner Siegpunkte erhöhen.
Je mehr Tiere gleicher Gattung in direkter Nachbarschaft vorhanden sind, desto mehr Siegpunkte erhält der Spieler.
Deckt der Spieler aber einen Nomaden auf, so kann er Siegpunkte sammeln wenn benachbarte Felder keinen Chip aufweisen.
Dreht der Spieler einen Chip mit Gold, bzw. Edelsteinen um, so erhält er entsprechend des Aufdruckes einen oder zwei Siegpunkte.
Handelsgüter werden offen vor dem Spieler abgelegt und können bei Erhalt mit einem Mitspieler getauscht werden.
Allerdings dürfen dabei Sammlungen gleicher Chips nicht geteilt werden.
Siegpunkte für ihre Handelsgüter erhalten die Spieler in der Schlusswertung, dort zählt ein einzelnes Handelsgut einen Siegpunkt, 2 gleiche Handelsgüter zählen aber schon 3 Punkte, usw.
Wird ein Monument von einem Spieler umgedreht, so nimmt er sich ein Basiscamp aus dem Vorrat auf dem Spielfeld.
Die Basiscamps aus dem eigenen Vorrat können einsetzt werden um zusätzliche Punkte zu erhalten.
Dafür muss ein Camps auf freiem Feldern errichtet werden.
Es stehen dann folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
Der Spieler erhält für jedes benachbarte Tier, jeden benachbarten Nomaden und jedes benachbarte Monument einen Siegpunkt.
Oder er legt alle benachbarten Gold und Edelsteine des Camps vor sich ab, welche in der Schlusswertung abgerechnet werden.
Der Spieler mit den meisten Goldstücken erhält 10 Siegpunkte, der mit den zweitmeisten erhält 6 Punkte.
Gleiches gilt für die Edelsteine.
Africa ist ein geselliges Familienspiel, welches den Spielern eine gute Portion Glück abverlangt.
Die Spieler können neben den oben beschriebenen Regeln auch beliebige Tier- und Nomadenchips oder Ihren Spielstein auf dem Spielplan versetzen.
Dadurch können Mitspieler behindert werden, so dass auch ein wenig Grips notwendig ist um das Spiel für sich zu entscheiden.
Allerdings kann die beste Strategie nicht umgesetzt werden, wenn man nur die falschen Chips umdreht.
Das Regelheft ist kurz, aber verständlich gehalten und die einzelnen Spielzüge sind den Mitspielern nach wenigen Spielrunden vertraut, so dass dem Spielespaß dann nichts mehr im Wege steht.
MICHAEL HANSMEYER