Vinci handelt vom Aufstieg und Fall der Zivilisationen.
Zu Beginn des Spiels wählt man aus einer Anzahl von Kärtchen, die verdeckt gezogen und anschließend offen ausgelegt werden, eine Zivilisation mit ihren Eigenschaften aus.
Auf den Kärtchen ist die Anzahl der Spielsteine angegeben, die man einsetzen darf.
Mit den Spielsteinen erobert man anschließend Provinzen, für die man nach jedem seiner Züge Siegpunkte bekommt.
Mit zunehmender Größe des Reiches wird es wegen der begrenzten Anzahl von Spielsteinen jedoch immer schwieriger das Gebiet zu verteidigen, so dass man es schließlich besser aufgibt und eine neue Zivilisation wählt.
Für noch existierende Provinzen des alten Reiches erhält man auch dann noch Siegpunkte, wenn man bereits ein neues aufbaut.
Das Spiel endet nachdem ein Spieler eine bestimmte Punktzahl erreicht hat, die sich nach der Anzahl der Spieler richtet.
Die Runde wird allerdings zu Ende gespielt.
Sieger ist schließlich der Spieler mit den meisten Punkten.
| Vinci | |
|---|---|
| Verlag | Eurogames |
| Autor | Phillippe Kayearts |
| Spieler | 3 bis 6 |
| Alter | ab 14 Jahren |
| Wertung | |
| Dirk Horster | ![]() |
| Franz Haegel | ![]() |
| Michaela Hoppe | ![]() |
Wie aus dem bisher Gesagten bereits hervorgeht, ist Vinci ein ziemlich komplexes Spiel, worin einerseits natürlich der Reiz, andererseits für weniger routinierte Spieler aber auch ein gewisses Problem liegt. Da jedes Spiel anders verläuft, wird es jedoch bestimmt nicht langweilig, sich nach und nach mit den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Zivilisationskärtchen vertraut zu machen. Deshalb kann man Vinci alles in allem als sehr gutes Spiel bezeichnen.
FRANZ HAEGEL