La Cittą, italienisch für die Stadt, beschreibt bereits das Ziel des Spieles.
Der Spieler muß seine Städte ausbauen und seine Bürger versorgen, Ihnen mittels Kultur, Bildung bzw. Gesundheitswesen das Leben so angenehm wie möglich gestalten.
Ähnlich, wie bei dem Spiel die Siedler werden die Landschaften verdeckt auf dem Spielfeld verteilt, so dass bei jedem Spiel eine veränderte Spielsituation entsteht. Die Landschaften - Erzfelder, Getreidefelder und Steinbrüche (Goldbrüche), sind von rechteckigen Feldern umgeben, in denen Städte gebaut, bzw. erweitert werden können. Jeder Spieler herrscht zu Beginn des Spieles über 2 Castellos (Städte) und 2x3 Bürger, die durch kleine Figuren dargestellt sind und in das jeweilige Castello gestellt werden. Sämtliche Gebäude des Spiels werden durch sechseckige Plättchen dargestellt, die bei Bedarf auf das entsprechende Spielfeld gelegt werden. Die Gestaltung der Plättchen hätte übersichtlicher ausfallen können, so kann man insbesondere wenn Bürger auf Ihnen stehen, schlecht erkennen, um welches Bauwerk es sich handelt, bzw. welchem Spieler welche Stadt gehört.
| La Citta | |
|---|---|
| Verlag | Kosmos |
| Autor | Gerd Fenchel |
| Spieler | 2 bis 5 |
| Alter | ab 12 Jahren |
| Trend | |
| Michael Hansmeyer | ![]() |
| Dirk Horster | ![]() |
| Ruth Dinkelbach | ![]() |
Das Spiel erscheint beim ersten Betrachten sehr kompliziert, es gibt 11 verschiedene Gebäude mit unterschiedlichen Funktionen, Aktionskarten, Politikkarten, Stimme des Volkes-Karten und man ist geneigt es sofort wieder zurückzulegen. Die Anleitung ist gut strukturiert und nach einer Runde hat man das System des Spieles begriffen. Durch die während des Spieles aufzudeckenden Karten erhält das Spiel einen Glücksfaktor, den manche Spieler als Vorteil ansehen werden, jedoch meiner Meinung nach zu stark ausgeprägt ist. Durch den Umstand, dass sich nur benachbarte Städte beeinflussen können, sind die Möglichkeiten gegen einen bestimmten Spieler - meistens den führenden - zu spielen begrenzt. Insgesamt kann ich sagen, dass es Spaß macht, eine Runde La Citta zu spielen; die oben erwähnten Punkte können aber dazu führen, dass in manchen Spielrunden der schwächste Spieler die Lust am Spiel verliert.
MICHAEL HANSMEYER