Dieses 2 Personenkartenspiel aus dem Kosmos-Verlag beinhaltet eine göttergleiche Such- und Befreiungsaktion.
Die beiden Spieler schlüpfen in die Rolle des Zeus, der seine Geliebte Io und Hera, die ihren Helfer Argus sucht.
Der Schauplatz des Geschehens ist nun die Tischauslage des Kartenspiels die aus 3 nebeneinander liegenden verdeckten Karten besteht.
Dies ist die 1. Gruppe.
Es ist möglich, hinter dieser noch maximal 3 weitere Gruppen auszulegen.
Jeder Spieler hat eine Gefolgschaft, die aus einem Spielkartensatz von 43 Karten besteht, auf denen Figuren aus der griechischen Sagenwelt abgebildet sind.
Die meisten Karten tragen einen sogenannten Stärkewert von 0 bis 7, je höher der Wert, desto stärker die Karte.
Am Anfang des Spiels werden 9 Karten verdeckt gezogen, aus denen die Handkarten und die erste Gruppe gebildet werden.
Jeder Spieler hat eine bestimmte Anzahl Aktionspunkte zur Verfügung , diese setzen sich aus der Größe der 1. Gruppe zusammen (also max. 3 Punkte).
Für jeden Punkt kann eine Aktion durchgeführt werden.
Es stehen 4 Aktionen zur Auswahl:
Eine Karte des Gegners herausfordern
Hierbei treten die Karten der 1. Gruppe gegeneinander an.
Der Herausforderer dreht eine seiner ersten Karten um und gibt somit deren Stärkewert bekannt.
Die herausgeforderte, gegenüberliegende Karte unterliegt, wenn sie einen niedrigeren Stärkewert besitzt.
Sie wird auf den Ablagestapel gelegt und die 1. Gruppe mit den dahinter liegenden Karten aufgefüllt.
Die stärkere Karte bleibt offen liegen, mit ihr können in späteren Runden weitere Herausforderungen ausgesprochen werden, bzw. kann sie selbst herausgefordert werden.
| Blitz und Donner | |
|---|---|
| Verlag | Kosmos |
| Autor | Richard Borg |
| Spieler | 2 |
| Alter | ab 12 Jahren |
| Wertung | |
| Michaela Hoppe | ![]() |
Das Spiel endet sofort, wenn ein Spieler die Gefangenenkarte (Argus oder Io) aus der 1. Gruppe des Gegenspielers herausfordert oder sie mit Hilfe einer Pegasuskarte aus den Handkarten zieht. Es endet ebenfalls sofort, wenn ein Spieler keine Karte auslegen oder seine vorgegebenen Aktionspunkte nicht verbrauchen kann. Durch die vielen Sonderregeln der mythischen Karten ist eine Vielzahl an taktischen Möglichkeiten gegeben. Aber gerade das ist manchmal etwas verwirrend, so daß es zuerst etwas schwierig ist zu entscheiden, welche von den vielen Karten wann gespielt werden sollte. Ist man aber erst einmal mit den vielen Sonderregeln vertraut, bietet dieses graphisch sehr gut gestaltete Spiel eine kurzweilige Unterhaltung.
MICHAELA HOPPE