Elfenland

Elfenland
Verlag Amigo
Autor Alan Moon
Spieler 2 bis 6
Alter ab 10 Jahren
Wertung
Aggi Schmitz fuenf.gif 1 KB
Dirk Horster fuenf.gif 1 KB

Die jungen Elfen sollen ihr Land kennenlernen und deshalb eine Reise unternehmen. Als Transportmittel stehen ihnen Drachen, Einhörner, Trollwagen, Elfenräder, Wolken, Wildschweine und Flöße zur Verfügung, welche die Elfen über Berge, Wälder, Wüsten und Flüsse bringen. Doch hat jeder Elf nur eine begrenzte Auswahl und Anzahl der Transportmittel zur Verfügung, und die Verwendungsmöglichkeiten werden zudem von den anderen Elfen mitbestimmt, da die Wege zwischen den einzelnen Orten jeweils nur für eine Art von Transportmittel passierbar sind. Als besonderer Ärgerfaktor kommt die Möglichkeit hinzu, den Mitspielern Baumstämme in den Weg zu legen, wodurch das Passieren dieser Strecke verteuert wird und unter Umständen ein Weiterziehen unmöglich macht, wenn man nicht genügend Karten auf der Hand hat. Mit Hilfe der zu sammelnden Ortssteine wird am Ende der Sieger ermittelt: wer die meisten hat, hat gewonnen.

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Der Spielplan ist sehr ansprechend gestaltet, es ist eine liebevoll gemalte Landkarte; die verwendeten Ortsnamen erinnern stark an Tolkien. Warum man allerdings Stiefel an Stelle von Elfen als Spielfiguren gewählt hat, entzieht sich meinem Verständnis, es tut aber dem Spaß am Spiel keinen Abbruch. In diesem Spiel sind die Komponenten Glück und Taktik gut gemischt; man muß sich seinen Weg gut überlegen, um überall hinzukommen, wie leicht oder kompliziert es aber letztendlich wird, hängt von den Plänen der Mitspieler ab. Obwohl das Spiel gedacht ist für zwei bis sechs Spieler, macht es doch erst richtig Spaß mit mindestens fünf Leuten, da sonst leicht ein einzelner allein gegen den Strom wandert und von keinem behelligt wird, bzw. nicht recht voran kommt, weil er seinen Weg alleine erschließen muß. Ein gutes Spiel, das den Titel Spiel des Jahres nicht zu Unrecht trägt.

AGGI SCHMITZ


Ausgepackt!
Mister X e.V.