Schreck lass' nach
Vom reichen Erbonkel Max bis zur Tante Klara, Typ Furie reicht die liebe Verwandtschaft, auf die es in diesem Kartenspiel ankommt.
Alle sind sie vertreten, die geliebten wie die ungeliebten, die mit positivem wie die mit negativem Einfluß.
Und es gilt, die schrägen Vögel den Mitspielern zu überlassen.
Der Spielverlauf ist recht einfach gestaltet und bietet nichts Neues.
Die Idee erinnert stark an das ebenfalls bei Ravensburger erschienene Hol’s der Geier.
| Schreck lass' nach |
| Verlag |
Ravensburger |
| Spieler |
2 bis 5 |
| Alter |
ab 8 Jahren |
| Wertung |
| Norbert Fell |
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| Hanni Fell |
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Nun zum Spiel selbst.
Neben den Verwandtschaftskarten gibt es Zahlenkarten, Sonderkarten, Limitkarten und einen Würfel.
Auf den Limitkarten sind Zahlengrenzen angegeben.
Erreicht ein Spieler eine dieser Grenzen, erhält er einen Verwandten.
Dazu wird reihum von den Spielern eine Zahlenkarte aufgedeckt und der jeweilige Wert der vorangegangenen hinzuaddiert.
Abwechslung bringen lediglich die Sonderkarten und die verdeckt gespielten Runden, bei denen man nicht weiß, um welchen Verwandten gerade gespielt wird.
Sind alle Verwandten untergebracht worden, werden deren Punkte zusammengezählt.
Man spielt auf diese Weise mehrere Durchgänge und ermittelt so den Gesamtsieger.
Die Spielanleitung ist verständlich geschrieben und das Design der Karten ansprechend gestaltet.
Alles in allem ist dieses Spiel dennoch nur Durchschnitt.
Es hat zwar keine ausgewiesene Macke, dennoch kann ich es nicht als gut bezeichnen.
Jüngere Spieler jedoch könnten durchaus ihre Freude an diesem Spiel haben.
NORBERT FELL