Hinter diesem Knet- und Ratespiel verbirgt sich nichts anderes als eine Juniorfassung von Klaus Teubers Spiel Barbarossa. In letzter Zeit sind einige Spielklassiker in vereinfachter Form als Kinderspiele auf den Markt gekommen. Klaus Teuber hat hier seine eigene Spielidee abgemagert. Zu Beginn des Spiels werden aus Knete Rätsel geformt, die die anderen Spieler im Verlaufe des Spiels erraten sollen. Die Rätsel sind auf den Spielkarten vorgegeben - sowohl schriftlich als auch bildlich. Genau wie bei Barbarossa dürfen nur Fragen gestellt werden , die mit ja oder nein beantwortet werden können. Zur Vereinfachung darf auch die Antwort Weiß ich nicht genau gegeben werden. Hat ein Spieler ein Rätsel erraten, erhält er zwei Ballons in Form von Chips. Auch der Gestalter des Rätsels erhält Chips. Die Anzahl richtet sich nach dem Standort des Rätsels auf dem Spielplan. Sieger ist der Spieler mit den meisten Chips.
| Phantasia in Kinderhand | |
|---|---|
| Verlag | Goldsieber |
| Autor | Klaus Teuber |
| Spieler | 2 bis 5 |
| Alter | ab 7 Jahren |
| Wertung | |
| Doris Thönnissen | ![]() |
Klaus Teuber ist hier eine eingeschränkt kindgerechte Umsetzung gelungen:
Der Spielplan ist ansprechend, die zu erstellenden Rätsel (z.B. Kleiderbügel oder Keks) sind altersgemäß und sowohl Spielanleitung als auch Spielplan geben Hilfestellungen fürs Kneten und Raten.
Und auch hier gibt die Verpackung entsprechend Informationen für die Käufer.
Trotzdem gibt es zwei Kritikpunkte:
- Das Alter der Spieler ab 7 Jahre halte ich für zu tief angesetzt
- Die einzelnen Knetstangen (jeder Spieler hat eine eigene Farbe) sind für Kinderhände zu klein und sollten durch größere ersetzt werden, um den Kindern das Kneten der Rätsel zu erleichtern.
Auch wäre es sinnvoll, die Knete in einer wiederverschließbaren Tüte zu verpacken, damit sie nicht austrocknet und nichts verklebt.
DORIS THÖNNISSEN