Hot Dog
Die Verpackung dieses Kartenspiels lockt mit den Worten:
... Jeder Spieler besitzt einen Hot Dog-Stand. Seine Aufgabe: Möglichst alle seine Hot Dogs zu verkaufen.
Manchmal mit nicht ganz sauberen Mitteln...
Das hört sich spannend an, nach Taktik, Verhandlungsstrategien, Bluffen.
Aber leider ist es nicht so!
| Hot Dog |
| Verlag |
Amigo |
| Autor |
Wolfgang Kramer Richard Ulrich |
| Spieler |
2 bis 5 |
| Alter |
ab 10 Jahren |
| Wertung |
| Doris Thönnissen |
 |
| Dirk Horster |
 |
Bei Hot Dog handelt es sich schlicht und ergreifend um ein einfaches Ablegespiel.
Die Hot Dog-Karten besitzen Wertigkeiten von 1 bis 5.
Ziel ist es, sie an zwei bzw. drei Tischkarten (je nach Anzahl der Spieler) anzulegen.
Um Karten mit hoher Wertigkeit oder aber auch mehrere Karten gleichzeitig anlegen zu können, muß man zu den nicht ganz sauberen Mitteln greifen.
Das heißt, daß man seine Hot Dogs mit Dollars schmieren muß, um den Wert zu erniedrigen.
Der Spieler mit dem niedrigsten Gesamtwert darf nämlich beginnen, seine Karten abzulegen.
Wenn die Tische besetzt sind, kann man eventuell noch offenliegende Karten nicht mehr ausspielen.
Es erfolgt die Wertung.
Nun erhält man Dollars für alle Hot Dogs, die an den Tischen ausliegen, und es beginnt die nächste Spielrunde.
Wer nach drei Runden die meisten Dollars erwirtschaftet hat, ist Sieger.
Der Werbespruch auf der Schachtel verspricht eindeutig mehr als das Spiel hält.
Es gibt weitaus spannendere Kartenspiele.
DORIS THÖNNISSEN