| Auf Teufel komm raus | |
|---|---|
| Verlag | ASS |
| Autor | Niek Neuwahl |
| Spieler | 2 bis 4 |
| Alter | ab 8 Jahren |
| Wertung | |
| Stefan Weltin | ![]() |
| Dirk Horster | ![]() |
Der Spielplan besteht aus einem großen Sechseck, das in 54 Dreiecke aufgeteilt ist. Jedes Randfeld ist mit einem Teufel besetzt, von dessen Körper ein Schwanz in das Spielfeld führt und zu dem gleichzeitig ein Schwanzende aus dem Spielfeld hinführt. Daneben besteht das Spiel aus 56 Dreieck-Kärtchen, auf denen Bruchstücke von Teufelsschwänzen abgebildet sind. Das Ziel des Spieles besteht darin, durch geschicktes Ablegen von Dreieck-Kärtchen auf dem Spielplan möglichst lange Schwänze zu bilden, wobei der Schwanz am Körper eines eigenen Teufels beginnen muß und zu einem beliebigen freien Schwanzende führen muß, denn nur dafür gibt es in der Endabrechnung Punkte! Das jeweilige Ablegen erfolgt nach festgelegten Regeln, wobei bestimmte Felder für den Spieler tabu sind und das erste von zwei möglichen Kärtchen in einem Zug auf ein festgelegtes Feld gelegt werden muß. Der Spielverlauf und die Länge der Schwänze sind nicht nur vom taktischen Geschick der Spieler abhängig, sondern auch vom Glück, das jeweils richtige Kärtchen zum richtigen Zeitpunkt zu ziehen. Gegen Ende des Spieles wird die Lage auf dem Spielplan zunehmend unübersichtlich, so daß schon erhebliche Konzentration auf die richtige Taktik aufgewendet werden muß.
Dieses teuflische Legespiel spricht mit seiner Spielidee nicht jedermann an, es wird jedoch seine Freunde unter den Knifflern finden.
Es hat aber keinesfalls den Unterhaltungswert wie zum Beispiel Cafe International oder andere Legespiele, die sich zu Recht Familienspiele nennen können.
STEFAN WELTIN